rice

ich habe gerade eine neue kategorie eingerichtet: “nahrungszubereitung”.

zum stressabbau, ausgleich und zum allgemeinen “food-tinkering” finde ich immer mehr gefallen daran zeug auszuprobieren.

gerade habe ich mir eine reispfanne gemacht. was ich schon lange mal ausprobieren wollte, war der hinweis den ich damals in weimar bekommen habe: man kann reis anbraten ohne ihn vorher zu kochen.

ich habs jetzt zum ersten mal probiert … und es ist lecker. ich habe zwei hände (lies: tassen – meine tassen sind einen halben liter groß) voll reis in die pfanne getan und einen guten schwaps öl dazu. ja, ein schwaps ist unkonkret – vielleicht waren es 3-4 esslöffel. bei mittlerer hitze 4-5 minuten einfach braten. die reiskörner werden weiß mit der zeit. gelegentlich mal umrühren, ansonsten deckel drauf lassen. ich habe sie etwas braun werden lassen – es riecht dann wie reiswaffeln. bis hierhin kann man das produkt auch sehr gut als “crunchy-komponente” in salaten verwenden. so habe ich es in weimar gesehen.
weil ich die temperatur nicht schnell genug wieder runter geregelt bekommen habe, habe ich das ganze dann mit einer tasse wasser abgelöscht und bei der gelegenheit etwas salz dazu getan. ich habe die suppe, die genauso braun aussah wie bratensoße, dann mit abgeschaltetem herd von der resthitze einkochen lassen während ich die sieben tomaten klein geschnitten habe. nachdem die tomaten drin waren, habe ich die herdplatte wieder angeschaltet. weil die “al dente”-konsistenz bei tomaten eh nie gegeben ist, habe ich es einfach bei offenem deckel köcheln lassen und dabei 3 paprika in grobe würfel geschnitten. nachdem ich die letzte paprika drin hatte, habe ich nochmal mit salz und pfeffer abgeschmeckt und fünf minuten einköcheln lassen.

sehr lecker. das gericht hat eine etwas breiige konsistenz mit bissigen paprikastückchen drin. hauptsächlich geschmacksgebend ist der angebratene reis … und in meiner variante der reichliche pfeffer.
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kitchen

eine junggesellenküche hat man, wenn man erst die zutaten für einen kuchen kauft und sich dann gedanken macht – machen muss – wo man mixer und backform her bekommt.

gesammelte kochtips

aus der kategorie “kochen für junggesellen”:
schütte substanz a mit der doppelten menge von substanz b zusammen.

ich habe im “afrika-laden meines vertrauens” beim stöbern eine dose mit pürierten mangos gefunden. es war eine ganz schön große menge anderthalb pfund oder so. aber zusammen mit der doppelten menge joghurt hat sich daraus ein sehr leckeres geschmackserlebnis ergeben.

… und für mich auch recht interessant: bisher keine allergien.
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einheitskuchen

der einstieg in den zwanzigsten jahrestag der wiedervereinigung geht nicht mit den bären ohne lustige sprüche von statten.

wir haben ursprünglich nur olis neue wohnung in dresden eingeweiht, aber um mitternacht ist dem gastgeber dann doch eingefallen, dass sich die deutsche wiedervereinigung jährt. und so wurde der ursprünglich nicht für diesen zweck gebackene kuchen angeschnitten.

es war nur die einfache backmischung eines kuchens mit schokostückchen und schokoglasur. in einer kastenform gebacken. im zuge des umhergehens wurde das profane gebäck aber “der einheitskuchen”. mit einem grinsen kommentierte der eggn die analogie zu den deutschen farben: der einheitskuchen. früher wäre er schwarz rot gold gewesen. rot haben wir heute nicht mehr. dafür gibts eine braune soße oben drüber.

mit dem wissen, dass es sich jetzt zumindest nicht mehr um eine mogelpackung handelt, habe ich dann auch ein stück davon essen können, ohne dass es mir im hals stecken bleibt. dennoch hat auch diese metapher die “hostie” nicht so richtig lecker werden lassen.

die bären. es war ein schönes wochenende mit ihnen.

seasoned flavour

ich bin gestern auf einkaufstour gewesen. mein kakao war alle. lustigerweise musste ich erfolglos vier discounter abklappern. nirgendwo gab es kakao. also nicht das kakaohaltige getränkepulver, sondern richtigen kakao. im lidl gab man mir die viel sagende auskunft kakao sei saisonware und daher nur in der backzeit – also im winter – erhältlich.
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