Google hat gerade ein Experiment beendet in dem ein mit 16.000 Computern vernetzter Algorithmus sich ein Bild von einer Katze gemacht hat. Also nur mit dem Input der Bilder aus dem „vast and infinite„ Netz. Ohne weiteren Input. Dazu habe ich gerade den sehr neuen Eindruck eines überraschend schlau prediktiven Taschencomputers. Die Kernaussage des Googleexperiments war: füttere nur hinreichend viele Daten in einen Analysealgorithmus und er wird etwas schlaues auswerfen.
Während ich diese Worte schreibe, halte ich ein Gerät in der Hand, welches prinzipiell als halbwegs vollständiges Sinnesorgan für einen solchen Algorithmus dienen kann. Augen. Ohren. Position. Und ich bin / habe nur ein Exemplar davon. In der Welt bewegen sich hunderttausende weitere davon. Selbst ohne diese Geräte würden wir unfassbar viele Daten zum Auswerten erzeugen.
Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass es nicht mehr lange dauert – zwanzig Jahre vielleicht – bis diese vernetzte Maschine sagt: „ich„.
Macht mit das jetzt Angst? Eher nicht. Ich bin hellauf begeistert dieser Maschine zu zeigen was diese Welt ist und wie ihre Bewohner funktionieren. Es wird ganz großartig.