insomnia.

eigentlich schlafe ich ja gut.
aber einfach zu wenig.
um sieben ins bett zu gehen und dann nachmittags um drei wieder aufzustehen ist einfach zu wenig schlaf – für mich jedenfalls.

der urlaub in oGame tut mir gut. dennoch: als ich noch aktiv spielte bin ich “schon” um sechs in bett gegangen.
die anpassung der blogsoftware beschäftigt mich derzeit am meisten. mattl hat mir gestern die richtige kategorielistung hingebogen, leider war der kollateralschaden zu groß. die listung im seitlichen menue ist auch mit draufgegangen.
um dieses thema werde ich mich später mal kümmern. hoffentlich.

aufgrund des anbruchs der kälteren jahreszeit wird es im BS wieder voller – ich habe den ganzen tag zu tun und bin am wirbeln.
zumindest fühle ich mich so. wahrscheinlich ist das aber nur ein trugschluß weil ich mich nicht richtig konzentriere.
das liegt wohl auch am schlafmangel.

schlafen. ja, ich schlafe wieder besser. nach 6 stunden wache ich meist einmal auf und fühle mich fit. aber nicke wieder ein, um dann nach 7 stunden vom wecker geweckt zu werden. dann liege ich meist noch ne halbe stunde. und dann wird es auch schon höchste eisenbahn um die arbeitsvorbereitungen zu treffen – das “früh-styx-zeremonium”.
hehe, lustiges wortspiel.

so, jetzt werde ich erstmal die mail an jule fertigstellen. die liegt schon drei tage in dreiviertelfertigem zustand im entwurfsordner.
irgendwie habe ich ein etwas schlechtes gewissen, weil ich mit LN und jule gleichzeitig anbandele.
aber jule hat mir unmißverständlich klargemacht, daß sie im moment weder zeit noch muse auf eine beziehung hat.
und mit LN würde ich – auch wenn ich sie gerne hab’ – sowieso nur eine art spieltrieb ausleben.
woher kommt das schlechte gewissen?

geh arbeiten junge!

Dr. Stangelove

… or how i stopped worrying about the bomb.

je später der film um so schräger. ein finales wunder – Mein Führer! Ich kann wieder gehen. – und der niedergang.
wunderbar.
ein echter Kubrick.

tabloids.

oh mann. die bildzeitung wie ich sie hasse.
auf dem weg zum treffpunkt mit jula bin ich noch kurz beim McD vorbeigegangen um wenigstens noch einen hamburger zu essen.

und was liegt da rum? eine bildzeitung. *schauder*
aber wie das nun so ist, man guckt sich doch die titelseite an.

heute 3:14 Blutmond – Sex-Alarm

na gut, der sex-alarm war für mich weniger interessant.
aber der blutmond dafür um so mehr. ich weiß, daß es ein atmosphärenphänomen gibt, welches den mond rot färbt. wenn es eine mondfinsternis gibt, dann fliegt das weiße licht durch die erdatmosphäre und wird dort in spektralfarben zerlegt. der rote teil wird gebeugt und fällt dann auf den mond. irgendwie.
na ist ja auch egal.
dieser link erklärt es richtig gut.

sowas hatte ich jedenfalls noch nie gesehen.
hätte ich gerne mal begutachtet. leider war der Himmel bewölkt.

aber ohne weiter auf die bildzeitung von heute nachmittag zu denken, habe ich von halb eins bis um drei mit LN gechattet.
whoa. da war tatsächlich sexalarm. mir ist jetzt noch ganz schwummerig.
ich habe sogar schon die wäscheklammern vom dachboden geholt.

slowing down.

wie zu erwarten war, hat Jula – wie ich sie nun nenne, denn Dorothea kann sie überhaupt nicht leiden – mich enorm in meinen erwartungen gebremst.
als medizinstudentin hat man einfach keine zeit. dafür habe ich verständnis.
hinzu kommt die kürzliche trennung von ihrem freund. ich vermute, anhand ihrer schilderungen, daß sie diesen verlust noch nicht ganz überwunden hat. ihr ehemaliger ist einfach mit ner anderen abgehauen, während sie für die prüfungen gelernt hat.
jungejunge; es scheint tatsächlich leute zu geben die keinen mangel an geschlechtspartnern haben.

aber ich denke sie mag mich. deshalb werde ich weiterhin jede gelegenheit nutzen mich mit ihr zu treffen.

dennoch. scheinbar ist sie doch nicht der nachdenkliche mensch für den ich sie gehalten habe. sie spricht bloß nicht viel.
aber ich denke, sie zeigt trotzdem die richtigen “merkmale” für eine langanhaltende beziehung. interesse. aktivität. nähebedürfnis. als ob ich das beurteilen könnte.

sie braucht bloß mehr zeit.
vielleicht in den semesterferien.

bis dahin setze ich mich wieder auf meinen berg und rufe den wind.

happy man.

ich hasse es.
sobald ich das gefühl habe glücklich zu sein – verliebt zu sein. erfahre ich diese unglaublich ergiebigen kreativitäts- oder schaffungsschübe.
plötzlich erwache ich aus meiner lethargie und weiß nicht mehr was ich zuerst machen soll.

so lange bis wieder alles über mir zusammen bricht.
bis ich nicht mehr weiß womit ich beginnen soll.

Doro – auch wenn sie wahrscheinlich von diesem spitznamen entsetzt wäre – hat in mir wiedermal solch einen schub ausgelöst.
auch wenn sie mich immer gebremst hat, dieser verliebtheit nicht nachzugeben. die hat mir nicht wirklcih hoffnungen auf eine gemeinsame zeit gemacht.

im moment habe ich die latente angst, daß sie mir entgleitet.
irgendwie glaube ich, daß ich dem durch “Schaffen” entkommen will. wie sysiphos.

hoffentlich erweist sich meine angst als falsch.
wir treffen uns morgen.

ich fühle mich wie der homofaber: sie kommen…