heute war die nazidemo in dresden. interessant anzusehen wie traditionelle printmedien immernoch traditionell berichten und dennoch versuchen zeitnah zu bleiben indem sie twitter imitieren.
bei der taz sieht das so aus, dass man einen artikel hat, der von mehreren autoren unregelmäßig von oben mit neuen informationen befüllt wird.
und das nennt man dann “++ liveticker ++”. soso. super modern.
dass man nicht twittern will ist auch verständlich, schließlich bringt twitter doch nicht unerhebliche einschränkungen mit sich. auch über die hundertvierzig-zeichen-grenze hinaus. die eigenen sachen würden im gezwitscher vieler anderer untergehen.
aber irgend eine bessere lösung als multiple autoren in einem artikel muss es doch geben. nicht?