lesende muse.

auf dem weg zur arbeit habe ich wiedermal ein buch erspäht. nichts atemberaubendes. jedoch die frau die es hielt, wirkte – selbst ohne die attribute die spontane verliebtheit bei mir auslösen – wie eine muse auf mich. kaum aus dem bus gestiegen fielen mir mehrere sehr bedeutsam erscheinene gedankengänge zu.

nach einem langen arbeitstag kann ich mich leider nur noch an einen erinnern – ich hätte sie gleichfesthalten sollen. die gedanken.

“was nützt es zu lesen wenn man nicht schreibt? was nützt es zu reden wenn man nicht zuhört? was nützt es zu lernen wenn man nie lehrt?” und vice versa.

und nein, musen darf man nicht festhalten. die gefahr den feenstaub von den flügeln zu schütteln ist zu groß. die pfade der kalliope sind nicht von irdischen mächten bestimmbar.