security.

heute hatte ich einen sehr seltsamen laptop auf arbeit.
eine außendienstmitarbeiterin von loreal mußte geschäftsdaten ins internet übertragen.
schon der laptop sah lustig aus. sehr flach, mit eingelassenem display. ohne tastatur (die war seperat, per infrarot angeschlossen).
das gerät war funktional wie ein zeichenblock. das hauptsächliche eingabegeträt ist das in das display integrierte touchpad, welches mit einem stift bedient wurde. wie ein großer palm oder ein scribbleboard, aber mit einem echten windows darunter.

naja, da die gute frau weit weg von zu hause war, wollte sie unseren internetzugang nutzen. in ermangelung einer exportfunktion der daten, schloß ich ihren laptop direkt an unser netzwerk an. DHCP war seltsamerweise dekativiert. ohne weitere rückfrage wollten wir auch nicht einfach die einstellungen vornehmen, da es ein firmenrechner war und besondere bedingungen und einschränkungen galten.
der anruf beim support brachte nur verwirrung. man ging keineswegs darauf ein, ob man über ein netzwerk zum internet verbinden dürfe. man versuchte statt dessen die einrichtung einer verbindung über bluetooth und ein handy zu erklären. erfolglos.
etwas frustriert ließ ich mich dazu durchschlagen, einen weg zur telefondose zu bahnen. relativ schnell war über das interne modem eine internetverbindung hergestellt. und da kam eine technik zum vorschein, dir mir bis dahin neu war. eine art dongle. aber über infrarot.

der dongle sah aus wie eine kleine fernbedienung. man tippte einen code ein, der per infrarot an den laptop gesendet wurde, um den endgültigen datentransfer zur firma zu authorisieren.
etwas übertrieben finde ich.
aber wer’s braucht.
schöne neue welt.

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cous cous.

in einem der abgehobensten kochbücher die ich mal gelesen habe, stand mal drin: was wäre die moderne küche ohne cous cous. nicht ist einfacher und schneller zu zubereiten als cous cous. einfach kochendes wasser draufschütten, fünf minuten stehen lassen, fertig.

stimmt.
wenn ich in letzter zeit mal eine warme mahlzeit zu mir nehmen möchte, mache ich mir auch cous cous. da das ganze meist etwas trocken und sehr geschmacks neutral ist, mache ich mir meist noch einen großen schwaps “onkel benz” oben drauf. oder etwas salz und frischkäse ist auch lecker.
je nach dem, wie man den cous cous mag, kann man mehr oder weniger wasser draufschütten. die gleiche menge wasser für knochentrockene und die anderthalbfache menge wasser für lockere konsistenz.
weitere vorteile sind die freie dosierbarkeit und die energiesparende zubereitung.

für die schnelle mahlzeit zwischendurch sehr zu empfehlen.

writing.

ich weiß. ich schreibe in letzter zeit wenig. auch wenn ich mir nach dem besuch bei christian in erfurt etwas intensivere aufmerksamkeit des blogs vornahm.
ich weiß. es ist mein blog ich bin nicht verpflichtet hier etwas reinzuschreiben. aber ich fühlte mich oftmals besser, nachdem ich es getan habe. es ist wie das fixieren der punkte um die sich meine gedanken drehen. auch wenn diese punkte nicht statisch sind, hilft es doch von diesen punkte sich zu etwas anderem zu bewegen, wenn sie erstmal niedergeschrieben sind.

ich habe die letzten wochen wieder viel nachgedacht. und geschwiegen. aber beides ohne wirklich an ein ziel zu kommen. ach, ich hab mich beim grübeln ja noch nichtmal vom fleck bewegt.

manchmal fühle ich mich hier aber auch zu beobachtet. gut, die leute die von diesem blog wissen, denen vertraue ich. aber was heißt das?
verschwiegenheit? sicherlich setze ich verschwiegenheit irgendwie voraus. aber sehen das die leser auch so? oftmals zweifle ich etwas daran. immerhin ist diese seite öffentlich – jeder kann sie finden. und sei es durch zufall.
häufig habe ich aber auch bedenken, daß die leser kein verständnis für meine gedanken aufbringen. das war in der vergangenheit gut an dem flut-beitrag zu beobachten. klar. auch hier gilt eigentlich wieder: mein blog. aber ich will meine freunde auch nicht verschrecken. jeder von ihnen weiß – oder sollte wissen – daß ich zwischen fremden und freunden unterscheide.

habe ich angst vor grundsatz-kritik? ich weiß nicht. aber ich habe angst freunde zu verlieren.

welcome back, life.

freitag abend war es endlich so weit. meine untote priesterin ist in der world of warcraft level 60 geworden.
es fühlt sich etwas seltsam an, denn ich habe einerseits schon das gefühl daß das spiel ab jetzt erst richtig losgeht. aber andererseits ist bei dem größten teil der dinge die man ab jetzt noch tun kann, um voranzukommen eine gruppe von fünf oder mehr leuten notwendig. dazu bin ich einfach zu den falschen zeiten online. denn so viele vernünftige high-levels gibt es noch nicht auf dem server. und die die es gibt ziehen in festen gruppen los.
so bin ich gezwungen, entweder alleine irgendwelche rohstoffe oder runenstoff zu farmen, oder mir aufwendig eine gruppe zusammen zu suchen.
naja. mein elan WoW zu spielen ist auf jeden fall erstmal ziemlich gebremst.
heute hatte ich daher auch meinen ersten komplett WoW-freien tag. ich lag den ganzen tag im bett und hab die filme geschaut, die sich so die letzten monate angesammelt haben. war auch nett. allerdings hatte ich fürchterliche rückenschmerzen, als ich dann gegen elf uhr abends aufstand um mir was zu essen zu machen.
mal sehen wie das weitergeht.