tecnobabbel.

manchmal könnt ich ihn echt knutschen den setz. vor allem wenn er angetrunken ist.

setz: an ul3 ist das beios resetted.
ege: was issn das beios?
setz: das ist das wo du die megahertz und so einstellst.

der setz. mein großer kuschelbär. ich hab ihn echt noch nie grummelig, grantig oder grob erlebt.

dreams.

gerade eben im BlueScreen:

“johannes ich habe heute nach von dir geträumt.”
“ja? was denn?”
“ich bin irgendwie im zug gefahren, und da habe ich dich getroffen. und dann habe ich dir in die augen gesehen, irgendwie konnte ich da durchgucken. und dann habe ich gesehen, daß in deinem kopf lauter mechanische sachen sind, und daß du ein roboter bist.
und dann bin ich aufgewacht, weil mir so kalt war.”

der tim.
irgendwie versteht er mich.
irgendwie.

Erzählt nicht von euren Träumen. Vielleicht kommen die Freudianer an die Macht! Stanislav Lec. mein lieblingsaphoristiker.

lil gremlins.

okay, so angenehm weihnachten zuhause war, so anstrengend und ernüchternd war es auf arbeit.
wie kleine raubtiere, sind die … kinder hier in schaaren eingefallen. besinnlich war das nicht.
andererseits haben sie sich auch nicht als weihnachtsmuffel ausgegeben. sie wollten bloß nicht zuhause mit der familie das “fest der liebe” feiern.

sie wollten lieber nur feiern. auf teufel komm raus.
und wen hats getroffen? mich.
na toll.
aber ich hab’s ja so gewollt.
vielleicht mache ich nächstes weihnachten eine geschlossene veranstaltung. nur leute die geladen sind, kommen dann hier rein. und das werden leute sein, die eine stressfreie atmosphäre mit sich bringen.
so wie letztes jahr. das war zwar keine geschlossene veranstaltung, aber es kamen aus irgendeinem grund fast nur leute, die auch eine weihnachtliche oder zumindest besinnlich ruhige stimmung verbreitet haben.

um mal meinen derzeit etwas ausgebrannten lieblingsgast zu zitieren: weihnachten ist wie ein geburtstag, an dem einem keiner gratuliert.
diese charakterisierung beschreibt meine stimmung gerade sehr treffend.
:cry:

catering.

jup, klingt nicht sehr aufregend.
ich habe heute in meiner funktion als angestellter des BlueScreen, zusammen mit meinem paps, das adventsturnier des BSV MiniMi mit fester und flüssiger nahrung versorgt.
normalerweise würde ich solche gesellschaftlichen ereignisse meiden wie der teufel das weihwaser.
freizeitfußball.

Fußball eben.

aber heute war es etwas anders. gut, das niveau war nicht überragend, aber es hat mich nicht gestört. woran das lag? keine ahnung.
vielleicht, daran daß die leute aus dem BlueScreen da waren, die ich sonst auch recht schätze.
vielleicht lag es auch an meinem paps, der mir bei solchen ereignissen – bedingt durch sein leben auf dem dorf – sehr anschaulich nahe bringt, daß das alles menschen sind.
vielleicht hat mir aber auch die eine oder andere leckerei aus unserem angebot den nachmittag versüßt.
vielleicht lag es daran, daß ausreichend technik da war sodaß ich mir nicht ganz so verloren zwischen den ganzen sportlern vorkam.

mein treuer Topf.

im großen und ganzen kann man wohl sagen, daß der nachmittag nicht vergeudet war. auch wenn ich nichts produktives getan habe. denn das ereignis war in finanzieller hinsicht wider erwarten ein ziemliches deasaster. auch sonstige absichten, die über nahrungsbereitstellung hinausgingen – wie zum beispiel werbung für die weihnachtsaktionen des BlueScreen – sind dabei ziemlich in die hose gegangen.
naja, wenigstens waren alle von dem gehackten begeistert.

lecker essen.

wenn nur mein rücken nicht so schmerzen würde. aber ich hab’s ja so gewollt. außerdem gehts ja auch wieder weg.

dear customer.

auf arbeit habe ich heute, heute am sonntag wenn ich eigentlich frei habe, total rotiert.
nein, es stört mich keineswegs. das ist keine beschwerde. es soll auch keine werden.

es freut mich sogar.
es gab drei gruppen die zur gleichen zeit rechner reserviert haben. und irgendwie habe ich alle zumindest halbwegs unter einen hut bekommen.
die einen wollten 10 minuten vorher kommen, die AOE runde kam dafür ne stunde später.

okay, ich habe verschlafen. und im endeffekt gab es doch einige querelen, weil die einen länger machen wollten, als die anderen bereit waren zu warten, aber schlußendlich hielt ich die gesamte aktion für gelungen. es gab mir ein gutes gefühl, für mich um die kundschaft zu kümmern. ihren bedürfnissen und wünschen nachzukommen. christian war begeistert. oder zumindest positiv überrascht.