die krux mit der popmusik

es fällt mir schwer bei normaler popmusik abzuschalten und zu tanzen.
irgendwie nehme ich musik als struktur wahr und bei popmusik hat es irgendwie verdammt viele – zu viele – dekorative elemente. sachen die die musik nicht tragen, dinge die austauschbar sind. hihats, gesang, gitarren.
als sei ich ein konstrukteur der ein jugendstilbild als bauplan in die hand gedrückt bekommt.

bei elektronischer musik nehme ich das anders wahr. die musik besteht vielmehr aus impulsen. (fast) jeder davon trägt in form seiner abfolge und akzentuierung zu dem bei, was in seiner summe von mir als musik wahrgenommen wird.
es ist wohl die kürze dieser impulse, welche sich wie ein stein nach dem anderen zu einem großen, wunderbarem ganzen zusammensetzen und als solche entspannend wirken.

lustig, was einem so am samstag abend in den kopf schießen kann während man gänzlich sober – bis auf ein bisschen nikotin und koffein – in einer dieser unzugänglichen “hitparaden-tanzveranstaltungen” sitzt und zu kontemplieren beginnt.

na mal schauen was der abend noch bringt. die beiden amerikanischen meiner vier gäste sind zwiegespalten, ja geradezu ängstlich, in einen der clubs zu gehen die berlin für mich so attraktiv machen.
“it’s not our culture. i don’t think i can handle this.” eine vielsagende ausrede.

*umtsumtsummmts*

current music: berlin calling – soundtrack (mein eindruck: insgesamt etwas kuschelig und verspielt, aber das liegt wohl an meinen aktuellen musikalischen bedürfnissen und der CD version)


(das grundgerüst dieses textes hatte seinen ursprung am abend des 12.06.)

2 Replies to “die krux mit der popmusik”

  1. oh. du hast wohl recht.
    endlich macht mir mal wieder jemand den hans. ich mag hans. wirklich. [-;

    ich editiere das mal fix.

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