zu weihnachten habe ich zum zweiten mal ein buch geschenkt bekommen. naja, es war nicht das zweite buch, welches ich jemals bekam, aber es war das zweite seiner art.
beide bücher bekam ich von menschen, die ich als echte freunde bezeichne. die bücher um die es hier geht, sind auch vom gleichen autor verfasst worden – hermann hesse. beide exemplare sind schlicht schwarz gehalten, sie sind teil einer besonderen reihe des suhrkamp verlages.

bisher sind das eher gemeinsamkeiten als besonderheiten. das eigentlich bemerkenswerte an den beiden geschenken ist die treffende widmung auf der ersten seite. dieser kurze text und die aufmachung der bücher machen sie außergewöhnlich. beide bücher werde ich in ehren halten – sie erinnern mich schon beim bloßen ansehen an die wahrscheinlich einzigen beiden menschen, die ich als echte freunde bezeichnen kann. freunde die nicht sind wie ich aber trotzdem verstehen wie ich fühle und denke. eine beziehung die auf gegenseitigkeit beruht.
sollte ich abschließend noch eine relativierung schreiben? eigentlich kenne ich mehr menschen, die meiner gedankenwelt empathisch begegnen können. aber immer wenn ich diese bücher sehe, zweifle ich daran ob sie wirklich dazu in der lage sind. vielleicht gibt es wahre freundschaft wirklich nur unter männern.