das “rezept” habe ich bei v for vendetta zum ersten mal gesehen. gestern habe ich es aus spontaner eingabe mal selbst gemacht.
bekannt ist es als ei im schlafrock oder ei im morgenmantel.
im grunde ist es ganz einfach:
eine kräftige scheibe brot gerade abschneiden und die mitte rauspuhlen, sodass nur ein 2-3 cm breiter rand stehen bleibt. währenddessen ein klein bisschen butter in der pfanne zerlassen. dann das brot kurz bei hoher hitze anbraten damit es etwas braun wird.
dann nimmt man ein möglichst kleines ei und füllt es langsam in das brotloch. die kunst dabei besteht darin, zuerst den boden des brotloches mit eiweiß zu füllen damit es sich mit den rändern des brotes verbindet. das geht ganz gut, wenn man einfach die eine hälfte des aufgeschlagenen eies ausschüttet und die hälfte mit dem eigelb zurück hält.
sinn des ganzen ist, dass später das schwere dotter nicht die brotscheibe anhebt und sich das flüssige eiweiß wie bei einem schnöden spiegelei in der ganzen pfanne verteilt wird.
wenn man den boden des brotes gegossen hat, kann der rest des eies mit dem dotter eingefüllt werden. spätestens jetzt sollte man die hitze runterdrehen und auf niedriger stufe und geschlossenem pfannendeckel das ei ein paar minuten durcherhitzen.
ich habe das gesamte konstrukt später noch einmal gewendet, aber das hat die tolle optik etwas ruiniert. man sollte das wahrscheinlich auch nur tun, wenn das eigelb nicht über die dicke der brotscheibe hinausragt. wenn man das brot auf beiden seiten gebraten haben möchte, sollte man es wohl vor dem einfüllen nochmal wenden.
ich habe mich beim ersten mal etwas mit dem volumen des brotloches verschätzt und hatte noch etwas eiweiß übrig. aber das gefühl bekommt man glaube ich ganz fix.
“eine hausfrau …” und so.