der partyboi im bus.

komm, wackel auch du mit dem kopf, die musik in meinen ohren reicht für zwei.
nein, das sagt er nicht. aber lebt es.
und er gibt dem bettler, der vom tag erschöpft neben mir sitzt unaufgefodert ne mark.

er ist wohltuend für jemanden auf den ich sonst herabblicken würde.
und irgendwie ist es gar nicht mehr schlimm, dass die letzte ubahn ausgefallen ist – obwohl ich mich beim busfahren nicht wohl fühle.

solitary!

solitary!
why?
for protection!
i don’t need porotection!
not for you! for them!

ich freue mich für sie. aber dennoch … naja, so ganz leicht fällt es mir auch nicht.
in bezug auf unsere freundschaft wird es hoffentlich nur eine namensänderung.
LN heiratet im mai.

dreißig plus

vor ein paar tagen – am 26.01 – bekam ich unerwartet post. nachdem der äußere versandschutz entfernt war, präsentierte sich mir eine sehr weihnachtliche geschenkverpackung in einer haptik die ein inneliegendes buch versprach. etwas irritiert schaute ich auf den absender. der ege. ach ja stimmt. er hatte vor ein paar wochen nach meiner adresse gefragt. ein nachträglich zugestelltes weihnachtsgeschenk also. schade, dass ich es ihm zu den feiertagen nicht gleich getan habe. oder es konnte – denn ich muss eingestehen keine ideen das jahr über festgehalten zu haben die als geschenk für den besten freund in frage kämen. aber ich beklage mich nicht und lerne.

aber es gibt wie immer auch ideen und beobachtungen in der metaebene: dreißig tage nach einem ereignis zu dem man sich traditionell beschenkt freut man sich mehr über geschenke. das glas der neuen besitztümer ist nicht mehr so überfüllt und auch das bedürfnis nach überraschung wird positiv stimuliert. kurz – man freut sich mehr über ein unerwartetes geschenk. ich habe mich sehr gefreut.
diese aktuelle beobachtung deckt sich mit ähnlichen erinnerungen aus einer etwas angestaubten ecke des gesprächs-konsens-archives. “man muss sich nicht wie unter zwang zu irgendwelchen anlässen etwas schenken. wenn man etwas schenkenswürdiges entdeckt,lässt man es dem anderen zu kommen.” “man möchte ja auch etwas bedeutungsvolles schenken, nicht zwanghaft irgendwelchen tand.”

aber es gibt neben der verspätung noch mehr assoziationen zur dreißig. denn in etwa dreißig tagen vollende ich auch mein dreißigstes lebensjahr. eine grenze vor der ich – wie beim zwanzigsten – nicht unerheblichen respekt habe. es ist doch spürbar, dass wir älter werden. während man von reife inzwischen kaum noch sprechen kann, scheinen lebenserfahrung und erste ansätze von weisheit sich zu zeigen.

und so beginnt man eben auch die keime des eigenen fundaments zu erkennen und gefühlvoll weiterzugeben. im falle meiner büchersendung war es das buch “jugend ohne gott”. ein titel der mich ohne assoziationskette an das geistige band mit meinem besten freund erinnerte.

reverse chili hack.

ich war gestern ein paar getränke einkaufen. während ich so durch den discounter schlendere kommt mir der einfall, dass ich ja am abend was kochen könnte.
was einfaches. mit nudeln. und was mit fleisch. mit gehacktem. etwas das ich kann. chili con carne. und was leckeres. mit käse überbacken.
super. dann kann ich auch gleich meinen backofen einweihen.
nudeln, paprika und zwiebeln habe ich noch zuhause. also kaufe ich passierte tomaten, käse, rinderhackfleisch und einen beutel gewürzmischung für chili con carne.
beim auspacken und planen stelle ich zuhause fest, dass ich gar keinen knoblauch und nichts scharfes da habe und husche nochmal fix rüber zum afro-shop.

ja. und dann gehts los. Continue reading “reverse chili hack.”

tunite …

… we nom in hell!

nein. ich höre gerade den soundtrack eines andereren jedoch nicht ganz unähnlichen films: gladiator.

und immer wenn die bläser anfangen aus voller kraft ihre märsche zu blasen, erinnere ich mich mit einem grinsen an einen saalfelder kumpel und filmliebhaber der sagte:

hans zimmer macht halt einfache filmmusiken – is’ geschmackssache.
der regisseur sagt ihm: hans, machs groß!
und er machts einfach groß.

*töröm tömm tömm töröm*