[vom 20.02.10]
ich sitze gerade im saalfelder mcDonalds. um mich herum einige alte leute, viele junge leute darunter viele junge mütter mit ihren kindern. meist in begleitung einer älteren frau. das kind, die mutter und die tochter. schon das bild an sich weckt zweifel an der überlebensfähigkeit von normen und werten.
und als wäre das nicht genug stopfen sie sich alle dieses soylent in den kopf.
es ist bunt, es schmeckt künstlich aber irgendwie lecker, es ist teuer. neben mir zwei hühner die seit fast zwanzig minuten ausschließlich über ihre beziehungen gackern. kinder klackern mit debilem grinsen an einem spielzeug rum das genau eine funktion hat – das klacken kommt von der wiederholten betätigung eben dieser funktion.
ich sitze da, schaue aus dem fenster und versuche diese szenerie auszublenden. plötzlich schießt mir die frage ins bewusstsein die sich seit dem betreten des geländes in einem unscharfen winkel befunden hat:
wer hat eigentlich verpasst uns darauf hinzuweisen, daß so keine nachhaltige kultur aussehen kann?
klingt anklagend … und nach einem weiteren loch in der luft komme ich zu dem schluss, dass wir selbst es verkackt haben. wir haben nicht nachgedacht und haben einfach zugegriffen.
da ist keiner schuld außer denen, die dieses “leben” leben.
Mensch! Sag doch mal Bescheid, wenn Du in Saalfeld bist. Ich hätte auch da sein können. Dann hätte die Möglichkeit bestanden, sich mal wieder zu treffen, was mich gefreut hätte :)
dacht ich auch eben ;P
naja … ich war “ausgebucht”.
ich sollte nicht so oft in diesem status nach saalfeld fahren.
das nächste mal sage ich euch vorher bescheid und halte mir zeit frei.
perspektivisch habe ich vor und nach ostern ein paar tage urlaub (30.4.-7.5.) ich werde sicherlich nicht die ganze zeit in saalfeld sein, sollten sich aber möglichkeiten ergeben, könnte ich ja mal “runter” kommen.
hm. im googelkalender kann man recht einfach und plattformübergreifend kollaborative termine organisieren.
nachtrag: ich habs gerade mal getestet … und muss wieder konstatieren: googel fetzt. weil sie mitdenken.