wie kommt es eigentlich, dass man – scheinbar egal in welchem unternehmen man arbeitet – immer probleme damit hat vorstandsentscheidungen aus sich heraus, also ohne PR-aufbereitung, moralisch positiv zu bewerten?
dabei gibt sich doch jedes unternehmen den anschein “gut” zu sein.
sobald man jedoch ein wenig einblick in entscheidungshintergründe erhält steht immer eine unlautere absicht dahinter. ein unternehmen kauft moderne software für viel geld. es stellt sich heraus, dass die software nicht so funktioniert wie versprochen und der vositzende der herstellerfirma ein guter kumpel des entscheidungsträgers im kaufenden unternehmen ist. oder man lagert zu optimierungszwecken unternehmensteile aus um sich von tarifverträgen loszulösen und freie hand für lohndumping zu haben. mal als plakative beispiele, falls noch nicht klar ist wovon ich rede.
hat denn moralisches handeln auch immer eine geschäftsschädigende komponente sodaß man diese tätigkeiten auf jeden fall unterlassen sollte? oder ist es so, daß moralische unverfänglichkeit einfacher als kosmetische maßnahme zu transportieren ist und somit keine notwendigkeit zur tatsächlichen handlung mehr besteht?
es wird zeit darauf zu schauen.
und unbequeme fragen zu stellen.
und hintergründe offen zu legen um wieder handlungsnotwendigkeiten zu erzeugen.
wikileaks braucht spenden.