2 Replies to “ein gedanke:”

  1. Ich würde da eher an die Emanzipation von heterosexuellen Männern und Frauen im Bezug auf Ihre Einstellung zur gleichgeschlechtliche Ehe denken als Familiengründung zwischen homosexuellen Paaren. Da denke ich durchaus das es Männern schwerer fällt es zu akzeptieren als Frauen. In Hinsicht auf deine Frage ist mir bisher nicht aufgefallen das es in der Community Probleme gäbe.

  2. ich habe die heteros bewusst aus dieser überlegung ausgeklammert. 
    der gedanke hob auf die unterschiede zwischen männlicher und weiblicher homosexualität ab – und ich implizierte, dass familiengründung für frauen einfacher ist. daher ist frauen das adoptionsrecht, welches mit der gleichgeschlechtlichen ehe eingeräumt wird, eher weniger wichtig. 

    der gedanke ist eine remineszenz an einen aspekt des jüngeren feministischen diskurses, der den aspekt des "kinder bekommen könnens" als "zu niedrig bewertet" kritisiert hat. 
    oder anders: obwohl frauen die gesellschaftlich wichtige "gebärfunktion" haben, müssen sie ihre berufliche leistungsfähigkeit jederzeit mit der eines mannes vergleichen lassen können, unabhängig davon ob sie bereits nachwuchs aufziehen oder nicht. das ist ungerecht. (diese ausage ist stark vereinfacht und nicht ohne weitere kontextualisierung diskurstauglich)

    auch religiöse oder autoritäre aspekte der ehe ("versprechen vor gott/staat") sind bei diesem gedanken ausgeklammert. 

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