polaroid.

dem ein oder anderen leser ist das ständig wechselnde bild in der linken oberen ecke sicherlich schon aufgefallen.
mir war danach, mal ein neues zu erstellen, nachdem ich heute wiedermal den laptopf mit auf arbeit hatte und nebenbei Innocence schaute.

im nachhinein finde ich es zwar etwas kitschig, aber das wird mich genausowenig von der veröffentlichung abhalten wie die doch recht stattliche dateigröße.
mir war irgendwie nach einer animation.
was liegt diesem bestreben näher als ein animiertes gif? naja, ein flash. aber flash ist doof.

um nicht auch noch dem letzten modemnutzer das surfvergnügen zu rauben, wird das bild nur geladen, wenn man auf den folgenden link klickt.

warum ich so einen kitsch im kopf habe?
vielleicht ist es gar nicht so kitschig. schon seit tagen (seit meine muse wieder im laden war, und mich fragte, ob mein angebot auf einen gemeinsamen drink noch bestünde) geht mir der schlüsselreiz bei der kontaktaufnahme zu frauen durch den kopf.

warum gehen mir manche frauen nicht aus dem kopf?
es muss einfach ihr aussehen und unter umständen auch ihre ausstrahlung sein. auf jeden fall handelt es sich dabei um etwas, das nicht zwangsläufig ihr wahres wesen beschreibt. zumindest bin ich dieser festen überzeugung. denn diese unsicherheit beschleicht mich immernoch: was will ich eigentlich von dieser frau, die mein herz da gerade so rasen lässt?
was weiß ich denn noch von ihr, was diese zuneigung und aufregung rechtfertigen würde?
bin ich nicht genauso oberflächlich wie der dusselige rest der welt, wenn ich jemanden nur wegen dieses guten aussehens anziehend finde?

hach, jetzt habe ich doch noch die der animation immanenten gedankengänge niedergeschrieben. eigentlich wollte ich das ja nicht tun.
aber daß diese worte doch den weg durch die tastatur gefunden haben, ist wohl ein zeichen dafür, daß es gut so ist. dann soll es auch so stehen bleiben. eingemeißelt in stein.