schnittstellen.

es ist fürchterlich. kaum ist wieder eine muse da, ist mir nach schreiben.
egal. ich werde diesem wie auch den meisten meiner restlichen bedürfnisse nachkommen. auch wenn ich betonen möchte, daß dies keine “offizielle rückmeldung” zum aktiven bloggen ist.
mir ist im moment einfach nach schreiben. hauptsächlich merke ich das, weil ich wieder am frühstyxtisch gedanklich vor mich hin blogge.

was mich aber vom schreiben abhält ist nicht wie man vielleicht aufgrund der abmeldung denken mag, daß ich mir nicht die zeit dafür nehme, sondern meine eigene unzufriedenheit mit dem geschriebenen.
das was ich hier schreibe entspricht in keiner weise dem was ich denke. nun ja, irgendwie schon aber nicht in der komplexität die hier festhalten will.

diesen artikel beispielsweise habe ich gestern angefangen. aus unzufriedenheit über das ergebnis habe ich nach zwei dritteln aufgehört zu schreiben. heute habe ich dann den letzten absatz des gestrigen ergusses gelöscht, und meinem unmut über die fehlende konnektivität meines hirns ausdruck gegeben.

vielleicht hindert mich auch eine erwartungshaltung. klar, ich freue mich, wenn leute mein blog lesen. aber es sind die leute, die mir im echten leben begegnen. ich hab das gefühl ihnen etwas lesenswertes bieten zu sollen.
so wie der schriftsteller, der einem kollegen einst sagte “du, ich hab meine leserschaft verdoppelt.” während der nun eingeweihte ganz erstaunt erwiederte “du hast sie tatsächlich geheiratet?”

egal.
wir werden sehen, was wird.