raster.

ich weiß nicht mehr wie ich darauf gestoßen bin, wo ich das ganze fand. (ich glaube im lawblog)
aber etwas bedenklich finde ich es schon, diese schöne neue welt.

ein markt brennt ab. vielleicht so wie bei werner beinhart. ich guck nochmal in die flasche, wie spät das ist.
auf der suche nach den schuldigen werden alle befragt, die sich zum fraglichen zeitraum in dem gebiet aufgehalten haben.
hm. woher die polizei weiß wer dort war? die haben einfach die besitzer aller in der zone angemeldeten handys ausfindig gemacht, indem sie freundlich (und mit gerichtsbeschluß) die telefondienstleister um die herausgabe der daten gebeten haben. (Quelle)

die leute finden es auch noch toll. jippieh. wie werden beachtet und beschützt.
dumme drecksvögel. sie verdienen es nicht anders.

und mir redet der ege wegen datenschutz ins gewissen. weil ich handynummern von ausgewählten kunden erfrage und sie in unserer abrechnungsdatenbank im bluescreen speichere.

bin ich zu ausfallend? sorry, ich hab kopfschmerzen.
vielleicht ist das auch ein angehendes tourette-syndrom.
alle an die wand.

weil manche nachrichten im netz nach einer gewissen zeit nur noch gegen bezahlung zur verfügung stehen, spiegelOnline (kleiner seitenhieb) ich den artikel hier mal.

Polizei wegen Handy-Großfahndung in der Kritik
Bad Segeberg — Datenschützer haben die Segeberger Polizei wegen einer Handy-Großfahndung bei der Suche nach einem oder mehreren Serien-Brandstiftern kritisiert. Die Polizei hatte 700 mögliche Zeugen über deren Handys geortet und schriftlich aufgefordert, sich zu melden. Dazu erhielten alle einen entsprechenden Fragebogen. Die Betroffen hatten sich mit eingeschaltetem Gerät in der Nacht zum 5. Juni in der Nähe eines abgebrannten Segeberger Restepostenmarktes aufgehalten. Ein Richter am Amtsgericht Segeberg hatte die Handy-Großfahndung genehmigt.

Der stellvertretende schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Johann Bizer kritisierte die Maßnahme als unverhältnismäßig. “Das Amtsgericht hat das Vorgehen als verhältnismäßig empfunden, doch bei dem Umfang von 700 angeschriebenen Zeugen habe ich erhebliche Bauchschmerzen, da auch noch weitere Bürger angeschrieben werden sollen”, sagte er .

Alle Betroffenen hätten die Möglichkeit, Beschwerde beim Landgericht gegen das Vorgehen einzulegen. “Es werden Datenbanken angelegt, in denen die betroffenen Personen gespeichert sind”, erklärte Bizer. Solange der Fall nicht aufgeklärt sei, würden die betroffenen Personen auch gespeichert bleiben. “Jeder, der in dem Umkreis des Brandherdes mit seinem Handy telefoniert hat, wird zwar nur formal als Zeuge vernommen, aber ist quasi Verdächtiger, sonst wäre er nicht in den Kreis der betroffenen Personen einbezogen worden”, sagte Bizer.

“Unser Ziel bei dieser Brandserie ist die Ermittlung des Täters”, sagte der zuständige Leiter der polizeilichen Ermittlungsgruppe, Ralf Lorenzen. Daher seien alle von der Polizei angeschriebenen Personen wichtige Zeugen für die Behörden. Nicht jeder, der sich mit einem Handy in der Nähe des Restepostenmarktes aufgehalten habe, sei geortet worden. “Nur wer mit dem Handy telefoniert hat oder angerufen wurde, ist registriert”, sagte Lorenzen. Nach dem richterlichen Beschluss habe die Ermittlungsgruppe der Polizei Daten erhalten, die jetzt ausgewertet würden.

Wegen der Vielzahl der Betroffenen hätten die Behörden mit dem Fragebogen den für alle Beteiligten den einfachsten Weg gewählt. Sollte jemand das Schreiben nicht zurücksenden, so habe dies für ihn keine Rechtsfolgen. “Jeder, der Fragen oder Bedenken hat, kann uns anrufen und telefonisch seine Angaben machen”, erklärte der Kripo- Beamte. Bisher gebe es einen sehr hohen Rücklauf der Antworten und eine positive Resonanz der Betroffenen auf die Fragebögen. Lorenzen wies darauf hin, dass es sich bei den Bränden um schwerwiegende Verbrechens-Tatbestände gehe und nicht “nur um ein Feuer”. lno

nordClick/Kieler Nachrichten vom 06.08.2005 01:00

One Reply to “raster.”

  1. Sorry, wenn nicht alles verständlich sein sollte aber ich habe gerade meine Körper für 12? beteubt.

    Wollte nur mal dein blog lesen und sah meinen Namen. :) Natürlich freu ich mich. Faszinierend wie die eigenen Beine kribbeln können und die Zunge Ersheinungen zeigt wie nach einer Weisheitszahnop mit Narkose – unangenehm, dass kann ich nur jedem versichern, weil man sich noch Sunden danach auf die Zunge beisst, weil die so dick zu sein scheint wie ein Turnschuh. Wo war ich? ach ja dein blog.

    Versteh das mit dem Datenschutz bitte nicht falsch. Ich will dich damit nicht nerven, sondern nur aufmerksam machen. Wenn irgend einmal jemand euch anzinkt auf Grund der über ihn gesammelten Daten, so kann das recht heriss für euch werden – in meinen Augen. Mir ist es egal, dass ihr meine Nummer habe, ich vertraue dir, wie das mit Christian aussieht kann ich gerade nicht sagen. Ich hatte mal eine Weiterbildung zum Thema Datenschutz, was man darf und nicht. Die Sache ist echt vorsichtig anzufassen. Ihr habt kein Gerichtsurteil. Sucht euch einen plausiblen Grund, dass ihr die Telefonnummern braucht. Und zu sagen, die hast du mir gesagt, du warst damit einverstanden, greift in meine Augen nicht.

    .:der ege:.

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