get in and let all hopes go.

ich habe mich gestern abend mit ellen verworfen. also nicht gestritten. sowas machen wir nicht.
nein, ich habe im gespräch mit ihr eingesehen, daß der versuch ein wieder-aufleben unserer beziehung anzugehen definitiv scheitern würde. es war ein ernstes gespräch. lange texte. sachlich, aber hilflos.

kurzzeitig hatte ich das gefühl, daß wir wieder zu einander finden. aber das war nur ein kurzer hoffnungsschimmer.
insgesamt habe ich ellen zu lange vernachlässigt, sodaß der focus wieder auf andere dinge fiel.
WoW ist schuld.
nein. ich bin schuld. mein hang zu obsession und exzess.

dieser verlust ist ein seltsames gefühl. als wäre jemand gestorben.
plötzlich ist diese dumpfe betäubung weg. das gefühl, als würde etwas schlimmes bevorstehen. ein bisschen erleichtend ist es – möglichkeiten tun sich auf.
trotzdem tut es weh.

ich bin kein charakter für langzeitglück. manchmal, glaube ich, brauche ich den schmerz.
ich spüre schon wieder den antrieb, den ich bekomme.
ich weiß ich werde schreiben.
und etwas schaffen.
rastlos sein.