schwebstoffe.

in den älteren berliner ubahnhöfen gibt es noch die schaukästen der alten schule. eine metallplatte im hintergrund darauf bis zu vier plakate mit magneten befestigt. eine plexiglasplatte in zwei zentimeter abstand oben drüber. bemerkenswerterweise sind die magneten doppelt übereinander platziert um als abstandhalter zu fungieren, damit dem luftdruck einfahrender bahnen etwas entgegen hält.
was mir in einem gedankenverlorenen blick mal aufgefallen ist, sind kleine dunkle flecken über den magneten. die magnetfelder haben feinen metallischen staub eingefangen. zuerst war ich fasziniert, wie sich die formen der magnetfelder abzeichnen. aber beim zweiten blick fragte ich mich schon woher der staub kommt. okay, es macht sinn, dass abrieb irgendwo von gleisen oder bremsen anfällt. aber es ist ein wenig beängstigend wie viel da offensichtlich durch die luft der ubahnhöfe fliegt. immerhin atmet man das ja auch mit ein und metallstaub verhält sich ja auch nicht so wie “normaler” dreck.
hmmm.

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