leather.

oh mann. ich könnte meine paps knutschen.
naja, nicht immer. manchmal kann er mieses arschloch sein.
aber um das gleich mal ins rechte licht zu rücken: eigentlich ist er ein vater, der immer das wohl seine abkömmlinge im sinn hat. auch wenn es ihm etwas an geduld und fürsorge mangelt.

warum könnte ich ihn knutschen? weil er mir diesen wunderbaren schwarzen ledermantel geschenkt hat.
jedes mal wenn ich ihn trage fühle ich mich in dem ding derart wohl, daß ich denke “danke paps!”
der rest der welt – was auch immer da kommen mag – prallt daran ab. wie eine rüstung.

gerade eben kam ich von der jagd zurück.
es ist inzwischen angenehm frisch draußen. schneematsch fällt vom himmel.
doch der mantel hält angenehm warm.

danke paps.

music.

boa. ich freu mich.
der esel läuft, die musik läuft.
der IRC-bot ist nach dem netsplit leider nicht wieder aufgetaucht. aber das wird schon wieder.

mir gehts heute wieder richtig gut.
endlich habe ich mich auch mal darangesetzt die BS-abrechnung zu machen, die ich seit wochen vor mir herschiebe.

ein guter tag.

Das Objekt des Tages: der eSel.

whitehaired joe.

ich habe schon wieder ein weißes haar in meiner frisur gefunden. alle paar monate ist das mal der fall.
ich werde alt.

ich fühle mich nicht gut.
vorhin war mir sogar zu kalt um mit dem rad zum McD fahren. sehr selten, daß mir zu kalt ist.

hab auch keinen bock noch mehr zu schreiben.
höchstens ein bisschen musik hören und lesen.

traurigkeit.
lethargie.

winter.

habe ich es schon gesagt?
ich liebe winter.
es ist dunkel, wenn man aufsteht.
es ist dunkel, wenn man ins bett geht.
eisige kälte – nun gut, das kommt noch.
einzig die zunehmend schlechte luft ist etwas unangenehm.

mir gehts gut. auch wenn nicht viel erwähnenswertes geschieht.

denke ich zumindest. jule entfernt sich immer mehr.
naja, sie hat mir seit der letzten ähnlich lautenden eintragung erst wieder eine mail geschrieben. ich komme leider nicht immer sofort dazu eine antwort auf ihre mails zu schreiben.
irgendwie bringe ich es nicht fertig sie darauf in einer mail anzusprechen.
vielleicht sollte ich einmal eine unabhängige mail schreiben. quasi keine antwort auf etwas von ihr gesagtes. denn ich habe das gefühl, daß sie ganz bewusst die themen die etwas persönlicher sind ausklammert und nur das unperpönlichste, allgemeinste oder “gefühls-neutralste” beantwortet.

jule bitte verzeih mir, daß ich hier in dritter person von dir schreibe.

the cell.

angesichts der wahlergebnisse in amerika haben wir eine kleine terroristische zelle gegründet.

wir haben:
– einen schützen (der mann der tat)
– einen philosophen (der typ der das ganze moralisch rechtfertigt)
– einen bastler (zum bombenbauen)

wir suchen:
– einen fähigen biochemiker (der letzte wurde entlassen, weil er keinen vernünftigen virus nach unseren entwürfen hinbekommen hat)
– mehrere selbstmordattentäter (zum tragen der bomben, fliegen der flugzeuge, übertragen der viren)

unsere ziele:
– die restlose ausradierung der us-amerikanischen bevölkerung mit ausnahme der ureinwohner und schwarzen.
– neuverteilung der freigewordenen ländereien
– sicherstellung des ausbleibens us-amerikanischer aggression

wie können 58 millionen menschen so dumm sein?