tabloids.

oh mann. die bildzeitung wie ich sie hasse.
auf dem weg zum treffpunkt mit jula bin ich noch kurz beim McD vorbeigegangen um wenigstens noch einen hamburger zu essen.

und was liegt da rum? eine bildzeitung. *schauder*
aber wie das nun so ist, man guckt sich doch die titelseite an.

heute 3:14 Blutmond – Sex-Alarm

na gut, der sex-alarm war für mich weniger interessant.
aber der blutmond dafür um so mehr. ich weiß, daß es ein atmosphärenphänomen gibt, welches den mond rot färbt. wenn es eine mondfinsternis gibt, dann fliegt das weiße licht durch die erdatmosphäre und wird dort in spektralfarben zerlegt. der rote teil wird gebeugt und fällt dann auf den mond. irgendwie.
na ist ja auch egal.
dieser link erklärt es richtig gut.

sowas hatte ich jedenfalls noch nie gesehen.
hätte ich gerne mal begutachtet. leider war der Himmel bewölkt.

aber ohne weiter auf die bildzeitung von heute nachmittag zu denken, habe ich von halb eins bis um drei mit LN gechattet.
whoa. da war tatsächlich sexalarm. mir ist jetzt noch ganz schwummerig.
ich habe sogar schon die wäscheklammern vom dachboden geholt.

slowing down.

wie zu erwarten war, hat Jula – wie ich sie nun nenne, denn Dorothea kann sie überhaupt nicht leiden – mich enorm in meinen erwartungen gebremst.
als medizinstudentin hat man einfach keine zeit. dafür habe ich verständnis.
hinzu kommt die kürzliche trennung von ihrem freund. ich vermute, anhand ihrer schilderungen, daß sie diesen verlust noch nicht ganz überwunden hat. ihr ehemaliger ist einfach mit ner anderen abgehauen, während sie für die prüfungen gelernt hat.
jungejunge; es scheint tatsächlich leute zu geben die keinen mangel an geschlechtspartnern haben.

aber ich denke sie mag mich. deshalb werde ich weiterhin jede gelegenheit nutzen mich mit ihr zu treffen.

dennoch. scheinbar ist sie doch nicht der nachdenkliche mensch für den ich sie gehalten habe. sie spricht bloß nicht viel.
aber ich denke, sie zeigt trotzdem die richtigen “merkmale” für eine langanhaltende beziehung. interesse. aktivität. nähebedürfnis. als ob ich das beurteilen könnte.

sie braucht bloß mehr zeit.
vielleicht in den semesterferien.

bis dahin setze ich mich wieder auf meinen berg und rufe den wind.