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Baak, der |
Der von irgendwelchen Unbekannten ausgelutschte Kaugummignubbel, an dem man beim Tasten unter dem eigenen Beifahrersitz unvermittelt hängenbleibt. | |
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Baarz, der |
Der grauenhafte Gestank, der einem beim Abwaschen von Aschenbechern entgegenschlägt. | |
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Backemoor,der |
Jemand, der sich kleidet wie eine ethnische Minderheit, zu der er nicht gehört. | |
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Badenweiler, der |
Ein Mann jenseits des vierzigsten Lebensjahres, der mit eingezogener Wampe am Beckenrand eines Freibades steht und jungen Mädchen in den Bikini lächelt. | |
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Bagband, das |
Korrekte Bezeichnung für Klebeband in unaufmerksamen Händen.
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Baltrum, der |
Instinktiver Groll gegen alle Leute, die jünger sind als man selbst. (s. a. → Morschen) | |
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Bahro, der |
Ein Fußballspieler, der nach einer längeren Behandlungspause mit schmerzverzerrtem Gesicht aufs Spielfeld zurückhinkt, obwohl sogar die im Stadion anwesenden Blinden sehen, daß er simuliert. | |
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Bamme, die |
Das unsichtbare Bremspedal im Fußraum vor dem Beifahrersitz. | |
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Bandelin, der |
Jener Teil eines Koffers, der dazu konstruiert ist, sich auf Flughäfen in den Transportbändern zu verheddern. Einige der modernen Bandelin-Modelle verfügen zudem über einen speziellen Auswurf-Mechanismus, mit dessen Hilfe der Koffer unmittelbar nach dem Einbandeln aufspringen und die Unterwäsche des Besitzers ins Getriebe des Gepäckbandes schleudern kann. | |
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Bannalp, die |
Ein Lattenrost, auf dem sich jede Matratze binnen weniger Tage bis zum Boden durchbiegt. | |
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Barbecke, der |
Jemand, der bei Grillparties eine Schürze mit der Aufschrift "Hier kocht der Chef" trägt. | |
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Bardenfleth, das |
Melodisches Pfeifen, Singen oder Summen, das man häufig beim Betreten öffentlicher Bedürfnisanstalten hört. Durch das Bardenfleth signalisieren die Zellenbenutzer jedem Neuankömmling, daß sich an ihren Türen keine Schlösser befinden, und bitten ihn, sich etwas zu gedulden. | |
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Bardonnex, der |
Ein kleiner Drink, an dem sich jemand stundenlang festhält, um nicht aus der Kneipe geschmissen zu werden. | |
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Barmen (V.) |
Beschreibt den Versuch eines Betrunkenen, sich bei jemandem lieb Kind zu machen. | |
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Bartholomä, der |
Einer jener schnurrbartlosen Bärte, mit deren Hilfe es religiösen Belgiern und norddeutschen Politikern gelingt, wie die allerletzten Trolle auszusehen. | |
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Basel, die |
Jene Gemeinsamkeit zweier Langweiler, die einem bei öden Partygesprächen endlich die Chance eröffnet, ihnen zu entkommen. | |
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Baunatal (Adj.) |
Beschreibt die Unsicherheit, die ein Mann beim Betrachten eines komplett eingerichteten Kinderzimmers empfindet, bevor er seine Frau und sein erstes Kind aus der Klinik nach Hause holt. | |
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Bauschlott, der |
Jener Teil des jährlichen Müllberges, der aus fernöstlichen High-Tech-Low-Price-Produkten besteht, deren Garantie abgelaufen ist. | |
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Bebra, das |
Jemand, der sich den ganzen Tag in der Nähe von Zebrastreifen herumtreibt und dabei ständig aussieht, als wolle er gleich die Straße überqueren. | |
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Becheln, das |
Der Gesichtsausdruck, mit dem einem jemand signalisiert, daß er viel zu besoffen ist, um irgend etwas von dem verstanden zu haben, was man in den letzten zwanzig Minuten erzählt hat. | |
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Bedretto, der |
Jemand, der alle wertvollen, gefährdeten Gegenstände vor dem Beginn einer Party in Sicherheit bringt. | |
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Beidl, der |
Ein Mensch, den man nicht zu einer Feier einladen möchte, aber leider einzuladen verpflichtet ist. | |
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Bekond (Adj.) |
Sich auffällig unauffällig verhaltend. Beschreibt das Verhalten von Prominenten, die viel Aufhebens darum machen, unerkannt ein Restaurant zu besuchen. | |
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Benzingerode, das |
Der Zeitraum, den man mit sinnlosem Herumkurven auf irgendwelchen Straßen verbringt, bevor man sich an sein eigentliches Fahrtziel erinnert. | |
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Berggießhübel, der |
Einer von diesen Druckknöpfen in öffentlichen Toiletten, mit dessen Hilfe der Benutzer seine Hose waschen kann, ohne dazu ins Waschbecken steigen zu müssen. Der kräftigste Berggießhübel der letzten Jahre befand sich im U-Bahnhof Hamburg-Hammerbrook und konnte erst nach einem spannenden Achtundsechzig-Tage-Krieg von Red Adair nieder, gewrungen werden. | |
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Berlichingen, das |
Die aufgesetzte Freundlichkeit von Fernsehquizmoderatoren. | |
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Berlinchen (V.) |
(Volkswirtschaftlicher Fachbegriff:) Arbeitsplätze durch Verlegung der Firmenzentrale vernichten. | |
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Beschaunen (V.) |
Den Bauch einer Schwangeren vorsichtig berühren. | |
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Beselich (Adj.) |
Auf vollkommen unerklärliche, verwirrende Art und Weise wegen allem und jedem verwirrt. (s. a. → Niesgrau) | |
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Beucherling, der |
Lösung für das → Prötzel-Problem. | |
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Biebern (V.) |
Mühsam beherrscht an der Unterlippe nagen, während man jemanden beobachtet, der sich mit einer Aufgabe abquält, die man selbst innerhalb von Sekunden gelöst hätte. Man beginnt in der Regel zu biebern, weil man a.) besonders höflich ist oder b.) ohnehin nichts unternehmen kann, da sich der Scheiternde in einem Fernsehstudio befindet und man selbst zu Hause auf dem Sofa sitzt. | |
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Bindlach, der |
Ein Schluck Bier, der einem versehentlich in den Hemdkragen geraten ist. | |
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Bippen (V.) |
Das, was die Brüste von Leichtathletinnen während des 100-Meter-Hürdenlaufes tun. | |
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Bischofswerda, das |
Kurzes Aussetzen von Atmung, Herz und Hirn, wenn unverhofft jemand an die Tür klopft. Dem besonders bei jungen, an der Vertiefung ihrer Anatomiekenntnisse interessierten Männern verbreiteten Bischofswerda folgt - falls das Studium hinter unverschlossenen Tüten stattfindet - in der Regel ein → Haspelschiedt. | |
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Bistroff, das |
Die schleimige, glitschige Masse ganz unten im Mülleimer, d.h. unter der Zeitung, die eigentlich ganz unten sein sollte. | |
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Bleckede, die |
Gesichtsausdruck eines Menschen, der sich selbst am Sprechen hindert, indem er hartnäckig mit zusammengebissenen Zähnen grinst. Die Bleckede sieht man vor allem bei Leuten, die den Anschein erwecken möchten, sie amüsierten sich köstlich über eine Geschichte, die sie schon mindestens sechsmal gehört haben. | |
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Bludenz, das |
Das, was von einem Tier übrigbleibt, wenn schließlich auch die Weißwursthersteller mit ihm fertig sind. | |
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Blunk (Adj.) |
Beschreibt den Gesichtsausdruck von jemandem, der sich in der Gegenwart eines Menschen befindet, der eindeutig nicht beabsichtigt, innerhalb der nächsten Stunden das Reden einzustellen. (s. a. → Sulzschneid) | |
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Bockheber, der |
Jemand, der netterweise versucht, ein → Bockup mit Hilfe einer Serviette aus dem Gesicht eines anderen Menschen zu entfernen und dabei feststellt, daß es sich gar nicht um ein Bockup, sondern um eine Warze oder ähnliche unveränderliche Kennzeichen handelt, muß sich nachsagen lassen, einen Bockheber begangen zu haben. (s. a. → Zuckenriet) | |
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Bockhop, der |
Das gewagte Abroll-Manöver, das ein Mädchen im Bett riskieren muß, wenn es ihn dazu bringen will, auf dem feuchten Fleck zu schlafen. | |
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Bockup, das |
Kleiner, aber ekelhafter Essensrest, der einem Menschen auffällig an der Kleidung oder im Gesicht hängt. (s. a. → Zuckenriet) | |
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Böel, der |
Jemand, der aus unerfindlichen Gründen die seltene magische Gabe besitzt, die Lüftungsdüsen über Flugzeugsitzen richtig zu bedienen. | |
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Böhming, der |
Jener bestimmte, unweigerlich zu → Götzis führende Gesichtsausdruck, den man nur unter ganz besonderen Rahmenbedingungen zustande bringt, nämlich in einem Paßfoto-Automaten. | |
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Boffzen (V.) |
Jemanden, den man nicht kennt, mit irgendeinem Körperteil sanft in die Rippen stoßen. "Mr. Robert Maxwell boffzte Ihre Königliche Hoheit mehrfach mit seinem → Krümmel" (The Times). | |
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Bohra, der |
Jemand, den man immer wieder irgendwelcher Dinge rückversichern muß, denen man bereits mehrmals zugestimmt hat. | |
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Bolzum, das |
Wenn man z.B. ein Gespräch mit einem Einbeinigen völlig normal und unverfänglich zu führen versucht, dabei jedoch entsetzt feststellen muß, daß die eigenen Ausführungen regelrecht gespickt sind mit a.) Verweisen auf Long John Silver und Hopalong Cassidy, b.) Bemerkungen wie "Sich kein Bein ausreißen" oder "Hand und Fuß haben" und c.) Weisheiten wie "Auf einem Bein kann man nicht stehen", muß man sich den Vorwurf gefallen lassen, ein Bolzum begangen zu haben. | |
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Bommelsen (V.) |
Versuchen, etwas an der einen Hand Klebendes mit der anderen Hand zu entfernen, damit erreichen, daß es an der anderen Hand festklebt, und es schließlich an irgendeinem x-beliebigen Gegenstand oder Möbelstück hängenlassen. | |
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Bongsiel, der |
Jemand, der seinen Begleitern nach einem gemeinsamen Essen vorschlägt, die Kosten zu gleichen Teilen zu berappen, um anschließend zwei Schachteln Zigaretten zu bestellen und auf die Rechnung setzen zu lassen. | |
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Bonzel, der |
Ein kleinwüchsiger Neureicher. | |
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Borex, das |
(Veraltet:) Das Recht eines Königs, Zwerge an deren Geburtstagen unsittlich zu belästigen. | |
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Borgeln (V.) |
Etwas in dem Bewußtsein ausleihen, daß man es nie im Leben freiwillig zurückgeben wird. | |
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Bosseborn, der |
Jemand, der dank günstiger Erbanlagen über ausreichend Charakter oder Stimmgewalt verfügt, um ein → Wattwil zu beenden. | |
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Brackel, das |
Die Zigarettenkippe, die man auf dem Boden jener Bierdose entdeckt, deren kümmerlichen Rest-Inhalt man gerade zum Abschluß einer Party auf Ex weggebechert hat. | |
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Braderup, der |
Der erbsengroße Schmutzfleck, den man in einer ansonsten blitzsauberen Pfanne entdeckt. | |
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Brammer, der |
Der dunkle Fleck, der auf der Tapete zurückbleibt, nachdem man eine Fliege gegen die Wand gedroschen hat. | |
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Branchewinda, der |
Ein Jasager, der abwartet, wem zuzustimmen ihm den größten beruflichen Vorteil verschaffen wird. | |
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Brandis (Adj.) |
Außerordentlich geneigt festzustellen, wie weit man bei jemandem gehen kann, bis ihm der Kragen platzt. | |
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Brandösch, das |
Der giftige Schaum, der sich an felsigen Klippen und Ufern sammelt. | |
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Braunlage, die |
Eine Bemerkung, mit der man bei jeder CDU-Versammlung garantiert einen Höllenapplaus provoziert. | |
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Bregenz,der |
Ursprünglich: Ein Wissenschaftler, der alles über sein spezielles Fachgebiet weiß - und sonst nichts. Der Begriff "Bregenz" findet heutzutage allgemein Verwendung, wenn man jemanden charakterisieren will, der alles über ein bestimmtes Thema weiß, ansonsten jedoch nervtötend ahnungslos ist - also zum Beispiel ein Banker, mit dem man nicht mal über Kriminalromane reden kann, oder ein Lektor, der nicht weiß, wer Berti Vogts ist. | |
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Bremen (V.) |
Etwas sehr, sehr langsam erfassen. (Auch: Einen Schachzug in Zeitlupe wiederholen.) | |
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Briescht, das |
Das kleine, unhandliche Käsestück, das nach dem Zerschneiden eines normal geformten Käsestücks übrigbleibt und einem haufenweise Möglichkeiten eröffnet, sich in die Finger zu schneiden. | |
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Bröbberow, der |
Der unwiderrufliche, kräftige Furz, den man in Anwesenheit hochrangiger Persönlichkeiten hat fahren lassen und der so ähnlich klingt wie ein vortuckerndes Moped (allerdings nicht ähnlich genug, um damit verwechselt zu werden). | |
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Brual, das |
Gespräch zwischen zwei mit der Bahn reisenden Hooligans. | |
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Bruchköbel, der |
Poröser Korken, der einer Weinflasche im Hals steckengeblieben ist. | |
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Bruchmachtersen, das |
Der schrille, eindringliche Ruf eines jungen Menschen-Männchens, das einen seiner Kumpane dazu drängt, am Rand einer Steilklippe oder auf einer Sondermülldeponie etwas äußerst Gefährliches anzustellen. | |
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Bruchsal, die |
Die besondere Verzweiflung, die man beim Versuchempfindet, sich mit einem eingegipsten rechten Arm die Zähne zu putzen oder auf die Toilette zu gehen. | |
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Brühl, die (Pl.) |
(Med.:) Sämtliche Schürfstellen an Knien und Ellenbogen, die man sich beim leidenschaftlichen Kopulieren auf einem billigen Bodenbelag zuzieht. | |
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Brüssel, das |
Ein betont witziger Gegenstand (zum Beispiel ein Steingutpferd oder ein kleines nacktes Porzellanmännlein), den ulkige Gastgeber benutzen, um ihren Gästen Wasser in den Scotch zu pissen.
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Brumby, das |
Geräusch einer vorbeifliegenden einmotorigen Maschine, das man auf einer sommerlichen Wiese liegend hört, das die Ruhe und Zeitlosigkeit auf den Punkt bringt und einen mit gewissen warmen Gefühlen für das eine oder andere zurückläßt. | |
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Brunssum, das |
Zufriedenes Schweigen nach dem Geschlechtsverkehr. (s. a. → Niederkam) | |
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Bschlabs, das |
Das, was im Gesicht eines Kindes zurückbleibt, nachdem die Eistüte ihr Ziel verfehlt hat. | |
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Buchfart, der |
Jemand, der vor dem Eintreffen andersgeschlechtlicher Besucher Bücher wie "Das Kapital", "Ulysses" oder "Die Buddenbrooks" mit einem Lesezeichen versieht und auffällig unauffällig auf dem Sofa drapiert. | |
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Buchillion, die |
Größerer Geldbetrag, den man theoretisch schon in der Tasche hat. Exakt jene Summe, die potentielle Lottogewinner jeweils am Samstagabend gegen 21.30 Uhr verplanen. | |
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Büron, der |
Jemand, der sich den Vormittag frei nimmt, um bei einer anderen Firma zu unterschreiben. | |
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Bullau, der |
Jemand, der mit offenem Mund dasteht und glotzt, wenn auf der anderen Straßenseite etwas höchstens halbwegs Interessantes passiert. | |
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Buro, der |
Derjenige Arbeitskollege, über den in der Kneipe alle herziehen. Viele große Firmen stellen ganz bewußt für jede Abteilung einen Buro ein. Zum Beispiel ist Birgit Breuel sowohl Vorstandsvorsitzende als auch Ober-Buro der Treuhand-Gesellschaft. | |
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Busenwurth, die |
Die Hautfalte, die aus dem zu engen Büstenhalter einer Dame lappt.
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