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Xanten, die (Pl.) |
Frauen, die nur auf Partys miteinander und sonst nur voneinander reden. | |
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Zabakuck, der |
Der ausfahrbare Federarm, der einen Kuckuck aus seinem Häuschen befördert.
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Zähringen, das |
Schlußteil eines Telefongesprächs, der aus ungefähr acht kurzen Erwiderungen besteht, mit deren Hilfe die Gesprächspartner möglichst würdevoll aus der Leitung zu kommen versuchen. | |
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Zehderück, der |
Jener Teil eines Fußnagels, der sich bevorzugt in Nylonlaken verhakt. | |
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Zeißig (Indefinitpron.) |
Einen mehr oder einen weniger als die erforderliche Anzahl. | |
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Zella-Mehlis, die (Pl.) |
Die kleinen, gelben Fusseln, die in der Scheibenwischerhalterung zurückbleiben, nachdem man sein Auto mit einem neuen Staubtuch poliert hat. | |
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Zettling, der |
Jemand, der nie zu irgend etwas kommt, weil er ständig Listen mit der Kopfzeile Erledigen! Wichtig! " schreibt. | |
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Ziepel, der |
Der kleine Hautfetzen, der von der Lippe abreißt, wenn man eine filterlose Zigarette zu rauchen versucht. | |
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Zinal, das |
Kurz vor dem Ende eines Satzes gelegener Teil einer Symphonie, in dem die Lautstärke so sehr zunimmt, daß man vom Sofa aufstehen und an seiner Stereoanlage herumstellen muß | |
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Zingel, der |
Der Augenblick, in dem man entsetzt begreift, daß man sich mitten in einer → Prebberede befindet, aus der man a.) so schnell nicht wieder herauskommen wird und während der man b.) weder Freude empfinden noch etwas Interessantes erfahren oder gar etwas verstehen wird. | |
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Zitz, der |
Ein Literatutkritiker, der allgemein als geistreich gilt, obwohl seine einzige Fähigkeit darin besteht, geschickt zu → zitzschen. | |
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Zitzschen (V.) |
(Literaturkritischer Fachbegriff.) Sämtliche guten Witze aus einem Buch ohne Quellenangabe in eine Besprechung auf, nehmen, um so den Anschein zu erwecken, sie stammten von einem selbst. | |
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Zschorlau, der |
Ein Wein, der sich lediglich dazu eignet, mangels anderer Getränke am Ende eines unerträglich langen Saufgelages weggebechert zu werden. | |
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Zuckenriet, das |
Mit unfreiwilligen, nervösen Fingerbewegungen einhergehende Mischung aus Ekel und Verlegenheit, die ein Beobachter in der Nähe eines mit → Bockuppen dekorierten Menschen empfindet, den er leider nicht gut genug kennt, um ihm zu sagen, er solle das Zeug wegwischen. (s. a. → Bockheber) | |
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Zürich (Adj.) |
Bestrebt, möglichst schnell möglichst reich zu werden. | |
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Zulissen, die (Pl.) |
Alle öffentlichen Gebäude müssen per Gesetz mit rnindestens zwanzig Zulissen ausgestattet sein. Es handelt sich hierbei um Türen, die in genau die Richtung aufgehen, die man nicht erwartet. | |
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Zusamzell, das |
Die ebenso unerklärliche wie unvermeidliche Differenz zwischen dem Geldbetrag, der nach einem Essen mit mehreren Personen auf dem Tisch landet, und jenem Betrag, der zum Begleichen der Rechung erforderlich ist. (s. a. → Schottikon) | |
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Zweifall, der |
Sprechweise eines Menschen, der die Hilfe eines anderen braucht, um etwas auf die Reihe zu kriegen. | |
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Zwischenwasser, das |
Gehwegstrecke, die man während eines Platzregens zwischen zwei mit Markisen ausgestatteten Geschäften zurücklegen muß. | |
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Zwota, der |
Ein geborener Verlierer. | |
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Zyftlich (Adj.) |
Geschmack- und offenbar wahllos mit Möbeln verschiedener Stilrichtungen ausgestattet. Als zyfflich bezeichnet man z.B., ein Wohnzimmer, in dem sich Gelsenkirchener Barock und → Reiherhölzer vortrefflich zu einem brechreizerregenden Ganzen vereinen. | |