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Kaaks, der |
Ein Keks, nachdem er einem in die Kaffeetasse gefallen ist. | |
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Kaköhl, der |
Jemand, dem es Freude bereitet, andere Leute laut und ausgiebig über seinen Stuhlgang zu informieren. | |
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Kalami, die |
Die alte fernöstliche Kunst, Straßenkarten vernünftig zusammenzufalten. | |
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Kalkar, das |
(Med.:) Mysteriöses Unwohlsein, das ausschließlich vor kurzem pensionierte Staatsvertreter befällt und ihre Vernehmung vor einem ordentlichen Gericht unmöglich macht. | |
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Kalte Kuchl, das |
Das eine, letzte, unappetitliche Brötchen, das in der Bäckerei nach 16 Uhr sein trauriges Dasein fristet. | |
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Kammlach, das |
Ein widerspenstiger Haarwirbel, der sich weder durch Bürsten noch durch Kämme noch durch Wasser bändigen läßt und gewährleistet, daß man beim unmittelbar bevorstehenden Termin ungefähr so seriös aussehen wird wie eine Vogelscheuche. | |
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Kamschlacken, das |
Schlingerndes Gefühl in der Magengegend, das sich während des Hotelfrühstücks in genau dem Augenblick einstellt, in dem einen die Erkenntnis trifft, daß das Zimmermädchen den peinlichen Fleck auf dem Laken gerade entdeckt haben dürfte. | |
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Kanin (Adj.) |
Diverse Leute mitschleppend, um in den Genuß von Gruppenermäßigungen zu kommen. | |
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Kantow, der |
Extrem verworrene Knotenform, die ursprünglich beim Befestigen der Bramsegel an Hanse-Schiffen Verwendung fand, heutzutage jedoch nur noch an alten Drachen vorkommt, die man aus dem Kellerschrank zu ziehen versucht. | |
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Karnap (Adj.) |
Besorgt, weil man plötzlich befürchtet, nicht genügend Kartoffeln geschält zu haben. | |
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Kartitsch, das |
Der gestauchte Blechklumpen, der am Fuße eines Baumes zurückbleibt, wenn ein junger Fahrer seinen sportlichen Wagen unterschätzt. | |
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Kasel, das |
Eine braune Käseblase, die gasartige Substanzen enthält und bevorzugt aus Hawaii-Toasts wuchert. | |
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Kasparzell, das |
Sammelbegriff für alle geselligen Veranstaltungen in Schrebergarten-Kolonien. | |
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Kassel, das |
Die in Fächer unterteilte Hartplastikeinlage in Registrierkassen, unter der Kundenschecks und Knöpfe gesammelt werden, | |
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Katmandu, der |
Der überhebliche Gesichtsausdruck von "Diesel"-Fahrern, die mit Besitzern normaler Autos über Umweltfragen diskutieren. | |
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Kehrig, der |
Hartnäckiger Fleck auf einer Fensterscheibe, den man zwanzig Minuten lang wegzurubbeln versucht, bevor man feststellt, daß er auf der anderen Seite ist. | |
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Kehrsatz, der |
Absatz, an dem man beim Lesen eines Buches hängenbleibt. Je öfter man einen Kehrsatz liest, desto sinnloser wird er. | |
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Kellinghusen, das |
Bronchitisches Husten, mit dem irgend jemand den eritscheidenden Teil der eigenen, ziemlich lustigen Bemerkung wirksam übertönt. (s.a. → Wieste) | |
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Kessebüren, die |
(Volkswirtschaftlicher Fachbegriff:) Das, was Banken ihren wehrlosen Kunden ohne jegliches Wimpernzucken als angemessene Unkostenerstattung für die Führung eines Girokontos berechnen. | |
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Kesseling, der |
Jemand, der es beim besten Willen nicht schafft, in Gesellschaft anderer Leute zu pinkeln. | |
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Kestrich, der |
Eine zähe, von Ihrem Nachbarn eigenhändig hergestellte Pampe, die Sie seiner Auffassung nach unbedingt auf Ihre Würstchen schmieren sollten. | |
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Kettig (Adj.) |
Ohne vernünftigen Grund anhänglich. Beschreibt den Geisteszustand von Menschen, die in Spanien Urlaub machen, weil da alle Urlaub machen, oder freiwillig an einer Polonäse teilnehmen. | |
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Keula, die |
Jene Haltung, die ein drittklassiger Komödiant einnimmt, wenn die sogenannte Pointe unmittelbar bevorsteht. | |
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Kieck, die |
Zuschauerin einer Unterhaltungsshow, die man schrill auf, kreischen hört, wenn auf der Bühne jemand "Hintern" sagt. | |
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Kiefersfelden (V.) |
Den Mund nach einem Zahnarztbesuch wie ein Karpfen öffnen und schließen und gleichzeitig mit den Fingern auf den Wangen herumdrücken. Ursache des Kiefersfeldens ist in der Regel die bange Frage, ob der behandelnde Arzt einem die Zähne wieder richtig herum in den Kiefer gesteckt hat. | |
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Kiesbert, der |
Jemand, der ununterbrochen von Pfandbriefen und Kornmunalobligationen spricht. | |
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Killiane, die |
Die fast-völlig-vergessene Freundin aus der fernen Vergangenheit, die von der eigenen Frau auf restlos irrationale Art und Weise gehaßt wird und sie zu folgenschweren Eifersuchtsausbrüchen treibt. (s.a. → Gramschatz) | |
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Kink, das |
Das leise, metallische, fiese Geräusch aus einem Motor, Computer oder E-Herd, mit dem einem das gute Stück mitteilt, daß es demnächst alle Viere von sich strecken wird. | |
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Kippel, der |
Ein Schalter, der in beiden Positionen aus ist. | |
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Kitzbühel, die (Pl.) |
Sämtliche Flecken an der Außenseite der Brusttasche eines Krämerkittels, die aus gescheiterten Versuchen resultieren, einen Kugelschreiber wegzustecken. | |
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Klaffer, der |
Die affektierte, scheinheilig-artige Bewegung, mit der sich eine gefährlich tief dekolletierte Frau den Rocksaum übers Knie zieht. | |
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Klais, das |
Glückwunschkarten-Version irgendeines klassischen Musikstücks, die man sich anhören muß, wenn man bei großen Firmen in der Telefonleitung klebt. | |
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Klanxbüll, das |
Sammelbegriff für alle Anfahr- und Bremsgeräusche von Diskettenlaufwerken und Videorecordern. | |
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Klein Bademeusel, das |
Der verräterische kleine Gnubbel am oberen Rand der eigenen Badehose, der einem unmißverständlich klarmacht, daß man vor dem Schwimmen zunächst eine halbe Stunde damit wird zubringen müssen, das Zugband mit Hilfe einer Sicherheitsnadel wieder ans Tageslicht zu befördern. | |
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Klein Pampau, das |
Etwas von einem Kleinkind Gebasteltes, Gemaltes oder Modelliertes, das man eigentlich erkennen sollte. | |
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Klein Wanzleben, das |
Die unzähligen winzigen Löcher in einem Brotlaib, die sehr danach aussehen, als seien sie bewohnt. | |
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Kleinbautzen, das |
Ein Kinderzimmer, das dessen Bewohner wegen kritischer Worte oder Taten wider die Tyrannen, sprich Eltern, für einige Zeit nicht verlassen darf. | |
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Kleingurmels, die (Pl.) |
Unzerkaubare Wurstbestandteile. | |
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Klement, der |
Der verkleisterte Klumpen in alten, fast leeren Hustenbonbontüten. | |
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Kletzin, das |
Ein Haftlappen, mit dem Babykleidung zusammengehalten wird. Tausende kleiner Marmelade-Partikel verhaken sich mit Tausenden kleiner Sabber-Partikel und sorgen so dafür, daß der Lappen ausreichend backsig bleibt. | |
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Klixbüll, das |
Das Ding, das in einer Lackspraydose herumklötert. | |
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Kloschwitz, der |
Die kleinen, eingetrockneten Urinflecken unter der Klobrille. (s.a. → Hullern) | |
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Kluftern (V.) |
Sich nachts in einem fremden, dunklen Haus behutsam in Richtung Badezimmer bewegen. | |
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Knallhof, der |
(Salopp:) Abgeschlossenes Freiluftareal einer Irrenanstalt. | |
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Knoll, das |
Etwas, das infolge eines gewaltigen Niesens gegen die Fensterscheibe knallt. | |
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Kobande, die |
Das unerwartet starke Band, das sich zwischen zwei Personen bildet, wenn man sie einander vorstelltund sie bemerken, daß sie einander wesentlich netter finden als den Vorstellenden. | |
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Koblenz, das |
Aus diversen Scheinwerfern zusammengesetzte Lichtbatterie am Kühler gewisser City-Jeeps, mit der man zwar kein Fußballstadion ausleuchten, aber immerhin alle entgegenkommenden Autofahrer erblinden lassen kann, sofern sie nicht so clever sind, nachts mit Sonnenbrille zu fahren. | |
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Kölliken, die |
(Med.:) Die Schweißausbrüche und Magenkrämpfe, die ein untrainierter Zuschauer beim Verfolgen einer Karnevalsveranstaltung erleidet. | |
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Köln, das |
Das Klopfen und Röcheln, das ein Automotor zuweilen von sich gibt - und zwar nicht, weil er raus will, sondern weil das Öl alle ist. | |
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Körbecke, die |
Jener Bereich einer Discothek, in dem sämtliche männlichen Singles herumlungern und auszusehen versuchen, als fänden sie es wirklich klasse, daß sie nicht den Mut finden, eines der Mädchen zum Tanzen aufzufordern. | |
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Köterende, das |
(Vulg.:) Pferdeschwanz am Hinterkopf eines Mannes in den besten Jahren. | |
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Köthel (Adj.) |
(Nur bei Hundebesitzern:) Alle Verantwortung für die vom eigenen Hund verursachten Verunreinigungen wortlos von sich weisend. | |
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Kollegg, der |
Ein Arbeitskollege, der nie ein Wort mit einem gewechselt hat und einem auf der Abschiedskarte "Alles Gute" wünscht. | |
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Komodo, das |
Hoffnungslos unkomisches, übertrieben sorgloses Bummeln, das deutsche Komiker an den Tag legen, bevor sie zum allgemeinen Erstaunen in einen offenen Kanalschacht fallen. | |
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Kosel, das |
Jene Stelle am Körper eines Menschen, die dessen Partner oder Partnerin besonders gern hat. | |
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Kotitz, die |
Ein Tagebucheintrag (wie z.B. ein Datum oder irgendwelche Initialen) oder ein Name mit dazugehöriger Adresse in einem Adreßbuch, dessen Bedeutung einem völlig schleierhaft ist. | |
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Kradolf, der |
Zustimmendes lautes Murmeln und Auf-den-Tischhauen einer heillos besoffenen Stammtischrunde, nachdem der Wortführer eine vollkommen haltlose These aufgestellt hat. | |
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Krampfer, das |
Das Geflecht aus Kielwasser-Adern, das Schiffe bei leichtem Wind auf einem vielbefahrenen Fluß zurücklassen. | |
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Krautheim, das |
Fest in deutscher Hand befindliches Hotel in Äquatornähe. | |
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Kreitz, der |
Unbändiger Wunsch, in U-Bahnen johlend um die Haltestangen zu kreiseln. | |
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Kreuzebra, das |
Eine Mischung aus Zebra und allem möglichen anderen, das auf Zebras steht.
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Kriftel, der |
Das formlose Gekritzel, das der eigenen Unterschrift kein bißchen ähnelt, aber leider das einzige ist, was man zustande bringt, wenn man einen wichtigen Scheck unterschreiben muß. Moslems verwenden Kriftels zum Verzieren ihrer Handtücher, Pyjamas und Speisekarten. | |
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Krötze, die |
Ein grellgrüner Strauch, der zermahlen, mit dünnen Zweigen und Gelatine vermischt und anschließend zusammen mit, → Eitorf und → Gallun aus unerfindlichen Gründen als "Gourmet-Teller" serviert wird. | |
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Krümmel, der |
Halb-Erektion, die für eine gut sichtbare, peinliche Beule in der Hose groß genug ist, aber nicht ausreicht, um irgend jemandem zu nützen. (s.a. → Boffzen) | |
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Krün (Adj.) |
(Poet.:) Von der Farbe verwitterten Kupfers. | |
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Kruft, die |
Aufgrund niedriger Außentemperaturen kondensierende Atemluft. | |
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Kuchelmiß, die |
Die schönste Bäckerei-Fachverkäuferin des Jahres. Die Wahl zur deutschen Kuchelmiß findet alljährlich im Brösumer "Sporthotel Garni" statt und erfreut sich wegen der in den Betten zurückbleibenden Krümel bei der Bevölkerung allenfalls mäßiger Beliebtheit. | |
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Kühnicht (Adj.) |
Beinahe mutig genug, an einem stürmischen Tag in einen eiskalten Pool zu springen. | |
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Külte, die |
Lose sitzendes, oft reichverziertes Kleidungsstück, das von Menschen getragen wird, die in ihm wie Einheimische zu wirken glauben und ganz und gar nicht wie Touristen. Fette Blankeneser Makler, die während ihres Malaysia-Urlaubs im Sarong durch die Hotelhalle stolzieren, wissen ziemlich genau, was wir meinen. | |
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Kümmernitz, der |
Jemand, der sich rühmt, nicht mal zu wissen, welcher Wochentag gerade ist. | |
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Kümper (Adj.) |
Sich außergewöhnlich freundschaftlich verhaltend, um jemandem etwas besonders Unangenehmes mitzuteilen. Beschreibt die vertrauliche Von-Mann-zu-Mann-Art, derer sich ein Arbeitgeber bedient, um einen Angestellten darauf vorzubereiten, daß er ihn leider mangels Leistung nicht weiterbeschäftigen kann. | |
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Kuhschnappel, das |
In dunklen Ecken von Werkzeugschuppen vorkommendes Gartengerät, dessen genauen oder wenigstens ungefähren Verwendungszweck leider niemand kennt.
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Kupferberg, der |
Eines der kleinen Häufchen aus ausländischen Münzen, die man auf Kommoden oder Nachttischen findet. Da Kupferberge nie benutzt, aber auch nie weggeschmissen werden, leisten sie einen wertvollen Beitrag zur weltweiten Geldverknappung. | |