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Naabdemenreuth (Interj.) |
Ungefährer Wortlaut dessen, was einen die Münchener Polizei bei einer Alkoholkontrolle zu sagen auffordert, wenn in der Revierkasse noch Geld für die Weihnachtsfeier fehlt. | |
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Nabern (V.) |
Den Namen eines Babys im allerletzten Moment ändern. | |
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Nackel, der |
Jemand, der am FKK-Strand oder in der Sauna eine sündhaft teure Uhr trägt. | |
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Nagold, der |
Ein mit Shampoo, Spachtelmasse oder ähnlichem Kleister gefülltes Plastikbeutelchen, das man nur öffnen kann, indem man die Ecken abbeißt. | |
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Namlos (Adj.) |
(Selten:) Eigenschaft eines nach 1970 gedrehten US-Spiel- oder Fernsehfilms, der ohne Vietnam-Bezüge auskommt. | |
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Negast, der |
Ein gräßliches Holzornament, das sich Leute über den Kamin hängen, um zu beweisen, daß sie in Afrika waren.
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Netzkater, der |
Zustand unbeschwerter Selbsterkenntnis, der nur durch Alkoholmißbrauch zu erreichen ist. | |
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Neuenknick, der |
Die heftige Depression, die sich einstellt, wenn man einen teuren technischen Gegenstand nach langem Grübeln endlich anschafft und dieser Gegenstand dann absolut nicht hält, was man sich von ihm versprochen hat, also z.B. das Fernsehprogramm durch den stolz erworbenen Videorecorder nicht die Bohne besser wird. | |
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Neuscharrel, das |
(Fachbegriff aus dem Bankwesen:) Die Stelle auf Überweisungs- und Scheckformularen, an der man während des gesamten Januars die falsche Jahreszahl durchstreicht und die richtige einsetzt. | |
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Neuss (Adj.) |
Nicht wirklich neu. Beschreibt den Zustand die lautstark als "Jetzt mit verbessertem Geschmack / Wirkungsgrad" oder einfach nur "Neu" angepriesen werden, obwohl sich weder ihre Zusammensetzung noch sonst etwas geändert hat. | |
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Neuwürschnitz, das |
Das kleine, gezwirbelte Darmstück, das eine Wurst von der anderen trennt.
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Nickenich, der |
Jemand, der es für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung hält, hinter seiner Gartenhecke zu stehen und ihm unbekannten Passanten mürrisch zuzunicken. | |
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Nieby, das |
Das kleine Herz, das junge Mädchen beim Schreiben ihrer Namen anstelle des i-Punktes malen. | |
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Niederjossa, der |
Der heitere Schrei, mit dem ein lebhafter Achtjähriger durch das Eis eines zugefrorenen Sees bricht, wenn er am Weihnachtsabend unfreiwillig baden geht. | |
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Niederkam, das |
Zeitlicher Abstand zwischen dem Orgasmus eines Mannes und dem einer Frau. Die - Legenden zufolge - von Casanova aufgestellte Rekordmarke von 7 (sieben) Sekunden wird für den durchschnittlichen Bewerber ein unerreichbares Ziel bleiben. "T. träumt davon, ihr Niederkam von derzeit 24 auf wenigstens 4 Minuten verkürzen zu können, glaubt aber nicht, daß ihr Mann das überhaupt bemerken würde. Der 'gefühllose → Wohlerst' gleite nach einem einminütigen → Brunssum wortlos in einen hartnäckigen Tiefschlaf." Nancy Friday, "Die sexuellen Hoffnungen der Frauen", Band 36, S. 8005. | |
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Niederkleen (V.) |
Einen Experten in einem Spiel, das Können voraussetzt, besiegen, indem man so grauenhaft schlecht spielt, daß ihm all seine ausgeklügelten Strategien und Taktiken nichts nützen. | |
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Niedersachswerfen, das |
(Veraltet:) Ein Verbrechen aus dem siebzehnten Jahrhundert, das darin bestand, vorbreitende Fürsten aus den Satteln ihrer Pferde zu holen indem man Exkremente aus den Erdgeschoßfenstern schleuderte. | |
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Niederschlochtern (V.) |
Elegant über Zäune, Geländer oder Tennisnetze flanken und dabei fürchterlich auf die Schnautze fallen. | |
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Niederursel, die |
Eine Frau, die artig nickt wenn ihr Mann einen → Prag hält, über Rationalisierungsmaßnahmen im Haushalt doziert oder ihr erklärt, was man bei einer Schwangerschaft empfindet. | |
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Niedervorschütz, der |
Jemand, der sich einer äußerst unangenehmen Aufgabe entzieht, indem er hartnäckig behauptet, er sei unwert, sie zu übernehmen. | |
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Niederwetz, der |
Die staubige Senke unter einer Schaukel. | |
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Niegripp, die |
Eine zum siebenten Mal wiederholte Erklärung, von der der Angesprochene behauptet, er habe sie ganz genau verstanden, obwohl er ganz offensichtlich nicht den blassesten Schimmer hat, wovon man redet. | |
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Niemerlang, der |
Die Kaffeemenge auf dem Boden der Kaffeedose, die nicht mehr ganz ausreicht, um einen Löffel zu füllen. | |
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Niesgrau (Adj.) |
Regnerisch, verhangen und unwahrscheinlich deprimierend. Beschreibt das übliche Wetter in Städten wie Hamburg oder London, und ist in vielen Fällen die Ursache dafür, daß man sich entsetzlich → beselich, → mödesse oder → stübig fühlt und zu → moosen beginnt. | |
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Nöda, der |
Der arrogante Tonfall einer Sekretärin, die leugnet, daß ihr Chef da ist, obwohl man weiß, daß er da ist, und sie weiß, daß man es weiß. | |
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Nörvenich, das |
Nützliches Notfall-Wort für jede Gelegenheit. Wenn ein Kind z.B. fragt: "Papa, was hat der Onkel da für einen Vogel/ eine Blume/ein komisches Ding?", antwortet man einfach: "Das ist ein Nörvenich, Schatz." | |
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Noreia, die |
(Med.:) Unfähigkeit, sich im entscheidenden Augenblick zu erinnern, über welche Reling eines Schiffes man die Fische füttern sollte. | |
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Nursch, das |
Gefühl eines Menschen, der barfuß über Kies läuft. | |
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Nuttlar, der |
Jemand, der schrill auflacht oder vergnügt gluckst, wenn Vorgesetzte schlechte Witze erzählen. | |