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Echtz, das |
Sammelbegriff für all jene lästigen Mängel, die man bei Handarbeiten zusätzlich bezahlen muß - also z.B. rauhe Kanten, Farbflecke, unterschiedlich lange Tischbeine und löchrige Glasuren. | |
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Eischoll, das |
Das, was einem aus dem Deckel eines frisch gekochten Hühnereis entgegenfließt. | |
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Eisenspalterei, die |
Genauigkeit und Hartnäckigkeit bei Diskussionen, die sich um wirklich wichtige Dinge drehen. Man spricht z.B. von Eisenspalterei, wenn jemand einen Makler so lange wegen seiner abwegigen Courtage-Vorstellungen grün und blau fragt, bis dieser ihm einen Nachlaß gewährt. | |
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Eisenzicken, die (Pl.) |
Die hartgekochten, widerwärtigen Stücke, die man vom Geschirr kratzen muß, nachdem man es aus der Spülmaschine gezogen hat. | |
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Eitorf, der |
Ein bösartig blutrot gefärbter Eiterklumpen, der üblicherweise in Begleitung von → Gallun und → Krötze auftritt. | |
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Emden (V.) |
Andere Leute nicht zu Wort kommen lassen, indem man die beim eigenen Vortrag entstehenden Sprechpausen durch ständiges "Em"-Sagen ausfüllt. | |
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Emmering, der |
(Techn.:) Eine preiswerte, meist in Fernost hergestellte Motordichtung, die zu 90 % aus winzigen Löchern zu bestehen scheint. | |
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Empel, der |
Ein Autofahrer, der unmittelbar nach dem Umschalten einer Ampel von Rot auf Gelb mit beiden Händen auf die Hupe drischt. | |
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Engstlingenalp, der |
Grotesker, fünf Zentimeter hoher Buckel, mit dessen Hilfe verspätet im Theater eintreffende Besucher hoffen, entweder weniger peinlich oder wenigstens weniger sichtbar zu wirken. | |
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Entholz, die |
(Veraltet:) Von mittelalterlichen Geflügelzüchtern getragene Hose aus Birkenbrettern. | |
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Erdingen (V.) |
Sich auf würdelose Art und Weise unterwürfig verhalten, um jemand anderen milde zu stimmen. Häufig bei Obrigkeitsfanatikern und wegen kleinerer Vergehen vor Gericht stehen, den Personen zu beobachten. | |
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Erkenschwick, das |
Etwas, das einem etwas zu spät an jemand anderem auffällt, nämlich, wenn er sich zum ersten Mal vor einem auszieht. | |
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Erlau (Adj.) |
Eigenschaft von Dingen, die zu stehlen sich nicht lohnt. Man stiehlt z.B. Autos, Geld und Tafelsilber, aber Streichholzbriefchen, Seifenstückchen, Plastikmarmeladenbecher und Erfrischungstücher von Fluggesellschaften sind schlicht und ergreifend erlau. | |
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Eulo, der |
Der Leukoplast-Streifen an der Brille eines extrem kurzsichtigen, ungeschickten Kindes. | |
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Euthal (Adj.) |
Dumpf und ganz und gar nicht aufregend um die Brüste einer Frau herumstümpernd. | |
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Eutin, das |
Jener Bestandteil von Trockenmilch, der nach ihrer Auflösung an der Kaffee-Oberfläche schwimmt. | |
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Exter, der |
Alle kleinen Haushalts, und Elektrogeräte enthalten eine Anzahl betriebsnotwendiger Komponenten sowie zumindest einen Exter. Wenn man zum Beispiel gerade erfolgreich eine Sicherung ausgetauscht, eine Glühbirne ersetzt oder einen Mixer repariert hat, ist der Exter jenes kleine, übrig gebliebene Plastikteil, das einem unmißverständlich mitteilt, daß man alles wieder auseinandernehmen und von vorn beginnen darf. (s. a. → Wimmis) | |