the cell.

angesichts der wahlergebnisse in amerika haben wir eine kleine terroristische zelle gegründet.

wir haben:
– einen schützen (der mann der tat)
– einen philosophen (der typ der das ganze moralisch rechtfertigt)
– einen bastler (zum bombenbauen)

wir suchen:
– einen fähigen biochemiker (der letzte wurde entlassen, weil er keinen vernünftigen virus nach unseren entwürfen hinbekommen hat)
– mehrere selbstmordattentäter (zum tragen der bomben, fliegen der flugzeuge, übertragen der viren)

unsere ziele:
– die restlose ausradierung der us-amerikanischen bevölkerung mit ausnahme der ureinwohner und schwarzen.
– neuverteilung der freigewordenen ländereien
– sicherstellung des ausbleibens us-amerikanischer aggression

wie können 58 millionen menschen so dumm sein?

cats and dogs.

irgendwie komme ich nicht drüber weg.
jule hat einen hund. wenn ich mitbekomme, daß menschen hunde mögen, werden sie mir immer etwas unsympathisch.
klar, sie ist weit davon entfernt mir unsympathisch zu werden. dennoch, geht es mir nicht so richtig aus dem kopf.

bis jetzt haben wir uns dreimal getroffen. es waren sehr schöne treffen, ich habe sie gemocht.
aber irgendwie hatte ich das gefühl, daß sie eine mauer aus kleinen banalitäten um sich herum errichtet.
so wie bei Ally McBeal – gott das ist ewig her, daß ich das gesehen habe – einer ihrer besten freunde hatte sich in sie verliebt und lud sie zum essen ein. sie konnte ihn auch gut leiden, hatte aber angst mit ihm eine beziehung einzugehen, die über eine freundschaft hinaus geht.
bei dem essen begann sie dann ein haufen sinnlose unwichtigkeiten von sich zu geben. einfach um nicht aus versehen auf ein thema zu kommen, welches ihr wirklich durch den kopf ging.

ich denke im kern sind wir uns sehr ähnlich, auch wenn wir recht unterschiedliche einstellungen zum leben haben.
es gilt eine gewisse vertrautheit zu schaffen, die die hemmungen sich zu offenbaren abbaut.
im moment können wir uns beide noch nicht so richtig fallenlassen. immer ein problem bei introvertierten menschen.

katzen- und hundemenschen?

wisdom.

Frühling, Sommer, Herbst, Winter, … und Frühling.
ein film. anfangs mutet er etwas seltsam an.
es wird nur gezeigt. eine entwicklung.
erst im letzten abschnitt beginnt man den kreislauf zu erahnen.

wenn der film dann zu ende ist, ist man von der endlosen weisheit einfach erschlagen.
ohne den erhobenen zeigefinger zu fühlen, hatte ich das gefühl das universum ein stück weit zu verstehen.
den anderen zuschauern ging es ähnlich.
erst nachdem der abspann eine minute zuende war hat sich der erste erhoben. und das auch nur unter sichtlicher anstrengung.

toller film.
ich habe ihn schon vor einem halben jahr von pinkys ftp gesaugt, mich aber nie getraut in anzuschauen. das kino war definitiv die bessere wahl. vor dem rechner hätte ich sicherlich irgendwann was anderes gemacht und mich nur noch halb auf dieses stille meisterwerk konzentriert.

synchronicity.

komisch. kaum habe ich davon geschrieben, daß ich meinen spieltrieb vermisse starte ich ein spiel und zocke bis früh um sieben.

seltsamerweise habe ich heute ganze 12 stunden geschlafen. um sieben ins bett und neunzehn uhr wieder raus.
naja, wenn man frei hat geht das schon mal.
aus den aufgaben die ich heute erledigen wollte, habe ich nur einen bruchteil auch zuende geführt.

naja, wenigstens läuft der server jetzt. ganz komisches Ding. ich denke die netzwerkkarte ist kaputt.

supersized me.

ich glaube ich werde fast food süchtig.
anfangs – oder: früher, als ich noch ein junger mann war – bin ich einmal in zwei monaten zum McD gegangen.
jetzt mindestens einmal wöchentlich.
nicht, daß ich das unstillbare verlangen danach hätte. ich bin einfach zu faul mir was zu kochen.
und immer nur brot essen macht auch keinen spaß. dönertier als alternative ist mit der zeit auch langweilig geworden.

tja, nun hänge ich an der nadel der “golden arches”, wie man im feindesland so schön sagt.
morgen ist wahl. ich hoffe, daß sarin gewinnt. dieses land gehört getilgt. so wie atlantis oder so. aber das ist ein andere thema.

McD zur abendbrotzeit ist ein grauenhaftes bild. ganze familien sitzen fettleibig ihre ärsche breit und füttern ihrem nachwuchs dieses scheißzeug. die kinder freuen sich wie die schneekönige über die kleinen miniradios die auf einem chip die neueste hitparade eingespeichert haben. seltsamerweise ohne digitaluhr. die braucht man doch – so wissen wir seit dem anhalter durch die galaxis – unbedingt zum gücklichsein. da steckt sicherlich eine ausgefeilte marketing strategie dahinter.

schöne neue welt.
bäh.