happy man.

ich hasse es.
sobald ich das gefühl habe glücklich zu sein – verliebt zu sein. erfahre ich diese unglaublich ergiebigen kreativitäts- oder schaffungsschübe.
plötzlich erwache ich aus meiner lethargie und weiß nicht mehr was ich zuerst machen soll.

so lange bis wieder alles über mir zusammen bricht.
bis ich nicht mehr weiß womit ich beginnen soll.

Doro – auch wenn sie wahrscheinlich von diesem spitznamen entsetzt wäre – hat in mir wiedermal solch einen schub ausgelöst.
auch wenn sie mich immer gebremst hat, dieser verliebtheit nicht nachzugeben. die hat mir nicht wirklcih hoffnungen auf eine gemeinsame zeit gemacht.

im moment habe ich die latente angst, daß sie mir entgleitet.
irgendwie glaube ich, daß ich dem durch “Schaffen” entkommen will. wie sysiphos.

hoffentlich erweist sich meine angst als falsch.
wir treffen uns morgen.

ich fühle mich wie der homofaber: sie kommen…

roof on fire.

okay, man könnte das sicherlich paranoid nennen, aber dennoch, drängt sich mir die letzten tage häufiger der gedanke in den kopf, daß der derzeitige hype um deutschsprachige musik irgendetwas mit einem erstarkenden nationalbewusstsein zu tun hat.

angesichts dessen, daß fast alle trends gemacht sind, stellt sich weiterhin die frage:
wer profitiert davon?
was ist damit beabsichtigt?

will man – wer auch immer mit diesem “man” gemeint ist – das im zuge der terrorismusfeierlichkeiten zum 11.9.01 erstarkte nationalgefühl der amerikaner kontern?
läuft das schon wieder alles langsam auf einen krieg hinaus?
im geschichtsunterricht habe ich erfahren, daß damals vor dem ersten weltkrieg ein enormes nationalgefühl bestand.

die stimmen um mich herum sprechen von der notwendigkeit eines krieges.
hehe. diese “stimmen um mich herum” – ich habe sie selbst auf diese idee gebracht, oder zumindest an der entwicklung der idee mitgewirkt.
ein funke im benzintank.

alles dreht sich im kreis.

burnt out.

oh mann. gestern hab ich nix mehr geschafft. nur voller begeisterung im blog rumprobiert.
bis 7:00. nur 7 stunden geschlafen. zwar ruhig, aber dennoch zu wenig.

die kleine böse Stimme in meinem kopf flüstert schon die ganze zeit “nimm dir doch ne Cola. die macht fit.”
aber ich will nicht.
immer nur diese aufputschmittel. das kann auf dauer nicht gut sein.